21 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
„Harry“ wird zum großen Abenteuer

Karl-May-Spiele „Harry“ wird zum großen Abenteuer

Bei den Karl-May-Spielen sind in diesem Jahr auch drei Kinder mit dabei – sie teilen sich im neuen Abenteuer „Im Tal des Todes“ die Rolle des „Harry“. Er ist der Sohn des Westmanns „Old Firehand“.

Voriger Artikel
Gas-Lkw umgekippt
Nächster Artikel
Alte Hasen und „Greenhorns“

Schauspieler Ralf Bauer alias „Old Firehand“ hat in der neuen Inszenierung gleich drei Bühnen-Söhne: Nick Wiese (12, von links) aus Bordesholm, Theo Seegebrecht (9) aus Hamburg und Keno Fakhoury (11) aus Fahrenkrug.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. Gemeinsam mit den erwachsenen Schauspielern wurden die drei Jungs am Mittwoch in Bad Segeberg von Bürgermeister Dieter Schönfeld begrüßt.

„Die fünfte Jahreszeit“ – am Rhein ist das der Karneval, laut Schönfeld in Bad Segeberg die Karl-May-Saison. Noch wird zwar am Kalkberg nicht gespielt, aber seit Montag fleißig am neuen Stück gearbeitet. „Auch sieben Greenhorns gibt es in diesem Jahr“, sagte Schönfeld. Dazu gehören Patrick L. Schmitz als Dichter „Heinz-Egon Winzigmann“ auf den Spuren von Heinz Erhardt, Felix Ströbel als Adeliger „Martin von Adlerhorst“ und als Gaststars Barbara Wussow als rassige „Senorita Miranda“ und Ralf Bauer als kerniger Westmann „Old Firehand“.

Der hat als alleinerziehender Vater gleich drei Bühnen-Söhne, wobei natürlich stets nur ein „Harry“ zur selben Zeit auf der Bühne zu sehen sein wird. Gespielt wird der Sohn von Old Firehand abwechselnd von Keno Fakhoury (11), Theo Seegebrecht (9) und Nick Wiese (12), weil Kinder nur begrenzte Zeiten am Theater oder bei Filmaufnahmen beschäftigt werden dürfen.

 Alle drei wurden über Casting-Agenturen gefunden. Keno Fakhoury kommt aus Fahrenkrug, einem Dorf unweit von Bad Segeberg. Seine Mutter Tanja Fakhoury und sein Onkel Timo haben früher als Ordner zum Team der Karl-May-Spiele gehört.

Mutter Tanja freut sich für ihren Sohn, der schon seit mehreren Jahren Reitunterricht nimmt, was ihm nun beim Casting half; schließlich muss „Harry“ auf der Bühne auch reiten, was Regisseur Norbert Schultze jr. vor die Frage stellte, ob der Junge auf einem Pferd oder einem Pony sitzen soll. Da die drei Jungs aber von der Körpergröße sehr unterschiedlich sind und bei Nick als Größtem ein Pony komisch ausgesehen hätte, wird es nun ein Pferd sein. Alle drei freuen sich schon sehr auf den Sommer am Kalkberg. „Vor allem auf die Zusammenarbeit mit den Schauspielern“, sagt Keno. Er möchte von ihnen viel lernen, später will er Schauspieler werden. Oder Sänger. Oder auch singender Schauspieler. Und wenn alles nicht klappt, dann Polizist.

 Mit guten Bekannten, die seit vielen Jahre gern gesehene Gäste auf der Freilichtbühne sind, gab es im Rathaus ein Wiedersehen: Jan Sosniok ist zum dritten Mal als Winnetou mit von der Partie. Beliebte Darsteller wie Joshy Peters (Bösewicht „Roulin“), Nicolas König (Häuptling „Eiserner Pfeil“), Dirc Simpson (erstmals als „Sam Hawkens“), Fabian Monasterios (Schurke „Juanito Alfarez“) und Harald Wieczorek (in zwei Rollen als Landbesitzer „Georg von Adlerhorst“ und Häuptling „Starke Hand“) sind als bewährte Team-Mitglieder ebenfalls dabei. Mit Kalkberg-Erfahrung, die aber schon ein paar Jahre zurückliegt, gehört Vanida Karun als geheimnisvolle Indianerin „Paloma Nakana“ zum Ensemble.

 Premiere ist am Sonnabend, 27. Juni, im Freilichttheater am Kalkberg. Wie in den vergangenen Jahren wird es wohl wieder ein ausverkauftes Haus geben – also 7500 Zuschauer. Das ist nicht nur für die „Greenhorns“ besonders aufregend, sondern auch für die „alten Hasen“ und das gesamte Team, das aus rund 200 Mitwirkenden vor und hinter der Bühne besteht.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Anzeige
Mehr zum Artikel
Karl-May-Ensemble im Rathaus begrüßt
Foto: Das Ensemble der Bad Segeberger Karl-May-Spiele wurde gestern von Bürgermeister Dieter Schönfeld (links) im Rathaus begrüßt.

Kaum ist die Bühne der Peter-Maffay-Konzerte abgebaut, geht es für das Ensemble der Karl-May-Spiele auch schon mit den Proben für „Im Tal des Todes“ los. Seit Pfingstmontag arbeitet das Team am neuen Stück – traditionell begrüßte Bürgermeister Dieter Schönfeld alle Beteiligten am Mittwoch im Rathaus.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr