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Weniger Mitglieder, aber Kosten bleiben

Probleme für Vereine Weniger Mitglieder, aber Kosten bleiben

Der Tennisclub hat das Problem vieler Vereine: Ihm fehlen Mitglieder. Die Situation ist in Kayhude so prekär, dass der Vorstand mit Heinz-Herbert Berg an der Spitze massive Sparmaßnahmen plant, um den Verein mit seinen drei Spielplätzen zu retten. „Wir werden einen Platz stilllegen müssen“, sagt Berg.

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Heinz-Herbert Berg, seine Frau Ute und Alexander Boczek zeigen den vermosten Tennisplatz. Die alljährliche Aufarbeitung der drei Plätze kostet über 2500 Euro.

Quelle: Nicole Scholmann

Kayhude. Im Jahr bezahlt der Verein für die Aufarbeitung der Rotsandplätze im Herzen der Gemeinde über 2500 Euro. Es fehlen rechnerisch fünf vollzahlende Mitglieder. Gehofft hatten Berg und seine Vorstandsmitglieder auf einen Zuschuss der Gemeinde, der die lehnte ab.

 Altersbedingt hat sich der Mitgliederbestand von in Spitzenzeiten 180 auf unter 40 reduziert. „Als wir viele Spieler hatten, wurden schon die Zeiten auf den damals erst zwei Plätzen knapp“, berichtet Berg. Anfang der 80er Jahre wurde der dritte Rotsandplatz gebaut. Bei der damals vollen Kasse konnte sogar ein Clubhaus gebaut werden. „Es fehlt die mittlere Altersklasse“, betont Schriftwartin Ute Berg. Junge Menschen greifen gern zum Tennisschläger, aber die Jugendlichen haben spätestens mit 16 Jahren andere Interessen. Mit etwas Glück kommen die Sportler im Alter von über 50 Jahren zurück.

 Nun besitzen die Tennisfans zwar drei Plätze im Grünen, haben aber kein Geld mehr zur Pflege. Was mit eigenen Kräften erledigt werden kann, wird von den Mitglieder übernommen. Aber Aufgaben wie die Platzpflege vor der Saison, die im April beginnt um im Oktober endet, muss dann doch von einer Fachfirma gemacht werden. Den Winter über erobert Moos und Unkraut den roten Belag. Er muss abgetragen und erneuert werden.

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