16 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Lösung in Sicht?

Problemkreuzung in Bad Bramstedt Lösung in Sicht?

In die Ausbaupläne der neuralgischen Kreuzung am Bahnübergang im Landweg kommt Bewegung. Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hat nach Angaben von Bauamtsleiter Udo Reinbacher ein Gutachten erstellen lassen, demzufolge in den nächsten Jahren mit steigendem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist.

Voriger Artikel
Bühne frei für Räuber
Nächster Artikel
Kubist und Expressionist

Wenn der Zug der AKN kommt, steht der Verkehr im Landweg in Bad Bramstedt. Auch Autofahrer, die vor dem Bahnübergang nach rechts abbiegen wollen, müssen an der roten Ampel warten. Das ist bereits seit mehr als 20 Jahren ein Ärgernis in der Stadt.

Quelle: Einar Behn

Bad Bramstedt. Die Landesentwicklungsgesellschaft ist Erschließungsträger für das wachsende Neubaugebiet südlich der Bimöhler Straße. Durch den Zuzug dort wird auch die Verkehrsbelastung auf der Kreuzung AKN-Bahntrasse/König-Christian-Straße/Landweg/Bimöhler Straße steigen. Sie ist schon seit den 1990er Jahren ein Problemfall, weil bei geschlossenen Bahnschranken der gesamte Verkehr zum Erliegen kommt, auch der, der gar nicht die Bahngleise passieren will.

 Die Stadt hatte der LEG zur Auflage gemacht, ein Verkehrsgutachten zu erstellen, um zu klären, ob die Kreuzung weiter steigenden Belastungen noch gewachsen ist. Dieses Gutachten liegt nun vor. Fazit: „Rechnerisch kommt es zu längeren Wartezeiten“, erklärte Reinbacher. Die Kreuzung müsse mit Abbiegespuren versehen werden.

 Dem städtischen Bauausschuss präsentierte er eine erste Skizze, wie diese aussehen könnten. Der Landweg bekommt in Richtung Bahnschienen eine Rechtsabbiegerspur zur König-Christian-Straße. Dadurch müssten Autofahrer nicht mehr vor der geschlossenen Schranke warten, wenn sie rechts abbiegen wollen. „Das benötigte Grundstück dafür gehört nur teilweise der Stadt“, erklärte Reinbacher. Hier werden also auch noch Verhandlungen mit dem Eigentümer der dortigen Mehrfamilienhäuser nötig.

 Schwieriger ist die Situation in der Gegenrichtung. Zwischen Bahnübergang und Einmündung der König-Christian-Straße sind nur wenige Meter Platz für eine Linksabbiegespur. Allenfalls drei Autos könnten hier halten, ohne auf den Schienen zu stehen. Eine andere Lösung sei hier aber nicht möglich, sagte Reinbacher, zumal in unmittelbarer Nähe auch noch der Achtern Dieck von der Bimöhler Straße abzweige.

 Der Kreuzungsumbau wird auf jeden Fall eine kostspielige Angelegenheit. Zahlen liegen dazu allerdings noch nicht vor. Reinbacher will nun Verhandlungen mit der LEG über eine Kostenbeteiligung aufnehmen. Für die Stadt ist das kein Neuland. Solche vertraglich geregelten Beteiligungen hatte es schon mehrfach gegeben. Der Kreisel in der Hamburger Straße wurde beispielsweise von Lidl bezahlt. Der Discounter hätte sonst an der Hamburger Straße nicht bauen dürfen. Die Wohnpark Bissenmoor GmbH musste ebenfalls Kreisverkehre und sogar einen Kindergarten bauen, als sie vor 16 Jahren das Neubaugebiet im Bissenmoor erschloss.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

Das THW-Magazin

Erfahren Sie mehr!
Einblicke hinter die
Kulissen des THW-Kiel

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3