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Boxerchef Pütz in China geehrt

Kaltenkirchen Boxerchef Pütz in China geehrt

Der Glas-Pokal war nicht groß, die Anerkennung, die dahinter steckt,aber schon. Thomas Pütz, Vorstandsvorsitzender der Kaltenkirchener Pütz Security AG, wurde für seine Verdienste um den Profi-Boxsport in Kunming (China) als „Commissioner of the Year 2015“ des World Boxing Councils (WBC) geehrt.

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Der Präsident des Word Boxing Councils, Mauricio Sulaiman aus Mexiko (rechts), und Vize-Präsident Miroslav Popovic aus Serbien (links) verliehen Thomas Pütz in China die Auszeichnung „Commissioner of the Year 2015“.

Quelle: hfr

Kaltenkirchen.   „Der Rahmen vor fast 3000 Besuchern war einfach nur bombastisch. Dann auf die Bühne gerufen und vom WBC-Präsidenten ausgezeichnet zu werden, hinterlässt schon Gänsehaut“, so Pütz. Er ist Präsident des 800 Mitglieder starken Bundes Deutscher Berufsboxer. „Ehrenamtlich“, wie er betont. Die Geschäftsstelle befindet sich in den Firmenräumen in Kaltenkirchen, um die Verwaltungskosten möglichst gering zu halten.

 Der Bund Deutscher Berufsboxer, und vor allem sein Präsident, regelt alles rund um einen Weltmeisterschaftskampf in Deutschland, wie zuletzt beim Klitschko-Fight in Düsseldorf, bei dem es zwar nicht um einen WBC-Kampf ging, der aber als bestes Beispiel für einen perfekten Ablauf gilt.

 Dort verlor der Weltmeister zwar seinen Kampf gegen den Engländer Tyson Fury, aber die Organisation stimmte dank Pütz. Die Bandbreite der Aufgaben wird dabei oft verkannt. Es beginnt bei der Auswahl qualifizierter Punktrichter und des Ringrichters, Ärzte und Zeitnehmer müssen ebenso engagiert werden wie Fachleute, die die Handschuhe überprüfen. „Und es muss sichergestellt sein, dass Dopingproben durchgeführt werden“, so der 49-Jährige, der in Henstedt-Ulzburg lebt. Doch das sei nur ein kleiner Teil des Spektrums. Weil das alles bei vielen wichtigen Kämpfen in Deutschland so prima klappte, erhielt Thomas Pütz jetzt den Lohn dafür.

 Für ihn hat sich der Boxsport schön längst von seinem Schmuddel-Image befreit und ist gesellschaftlich anerkannt. Das würden die gut besuchten großen Kämpfe beweisen. Und diese seien Ansporn für junge Leute. „Sich im Ring zu beweisen und dort Aggressionen abzubauen“, sei sicher auch ein Weg, Eskalationen auf der Straße zu verhindern. Und der Unternehmer weiß, wovon er spricht. Denn er ist Profi in der Sicherheitsbranche. Weit über 1000 Mitarbeiter sind für seine Firma tätig, die deutschlandweit tätig ist.

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