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Fettbrand löst Großalarm aus

Pronstorf Fettbrand löst Großalarm aus

Ein ausgedehnter Küchenbrand hat am Montagmittag gut 75 Einsatzkräfte in Wulfsfelde, Gemeinde Pronstorf in Atem gehalten. Brennendes Fett setzte die komplette Küche in Brand. Verletzt wurde niemand.

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Ein Brand in einer Küche hat einen Großeinsatz ausgelöst.

Quelle: Kreisfeuerwehrverband Segeberg

Pronstorf. Um 12.02 Uhr heulten im Bereich 4 der Amtswehr Trave-Land, Cashagen und Tankenrade (Kreis Ostholstein) die Sirenen. In Wulfsfelde in der Dorfstraße wurde über Notruf 112 ein Großfeuer gemeldet. In einem Mehrfamilienhaus kam es in einer Küche zu einem Fettbrand, der sich schnell in der gesamten Küche ausbreitete. Durch die dort verbaute Holzdecke bekam das Feuer viel Nahrung und griff rasch in die Zwischendecke über. Dichter, schwarzer Rauch drang aus der Wohnung. Die Bewohner konnten sich selbst ins Freie retten, die drei Hunde der Bewohner wurden von der Feuerwehr unter Atemschutz gerettet und den Besitzern übergeben.

Ein weiterer Hund aus der Nachbarwohnung wurde durch Nachbarn gerettet. Einsatzleiter Heiko Bergfelder ließ sofort einen Innenangriff durchführen um die Flammen schnell einzudämmen. Unter schwerem Atemschutz wurde die Küche
abgelöscht. Die Löscharbeiten erfolgten durch mehrere Trupps von zwei Gebäudeseiten mit insgesamt drei Wärmebildkameras des Amtes und der FF Westerrade. Nachdem das Feuer und alle Glutnester gefunden und
gelöscht waren, wurde damit begonnen das Gebäude, welches komplett verraucht war, mit zwei Hochdrucklüftern zu belüften.

Die Gefahrguterkundung Amt-Trave-Land führte Messungen durch, um gefährliche Brandgase zu lokalisieren. Die ersten Wehren konnten nach gut 1,5 Stunden aus dem Einsatz entlassen werden. Für die Ortswehr Wulfsfelde-Reinsbek war der Einsatz um ca. 14:30 Uhr beendet. "Zum Glück war zu dem Zeitpunkt niemand in den Wohnungen." so Heiko Bergfelder, denn das alte Haus ist sehr verwinkelt und unübersichtlich.

Im Einsatz waren 75 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren: Wulfsfelde-Reinsbek, Strenglin-Pronstrof, Eilsdorf, Goldenbek, Strukdorf,  Cashagen, Tankenrade, Geschendorf und Westerrade. Polizei mit 3 Einsatzkräften, DRK Segeberg mit einem Rettungswagen und dem Leiter.

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Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

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