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Schnelles Internet für Pronstorf

Netzausbau Schnelles Internet für Pronstorf

Im nächsten Jahr könnte es losgehen mit dem Anschluss von Pronstorfer Haushalten ans schnelle Internet. Zum sogenannten Cluster 7 der Netzausbaupläne gehören auch die Nachbargemeinden Strukdorf, Westerrade und Geschendorf.

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Bis ins Detail informierten WZV-Verbandsvorsteher Jens Kretschmer und seine Mitarbeiterin Maike Brors.

Quelle: szdes

Pronstorf. Bis ins Detail, was Ausbau, Technik, Anschlusskosten und Angebote zu Fernsehen und Telefon betrifft, informierten Jens Kretschmer, Vorsteher des Wege-Zweckverbandes der Gemeinden des Kreises Segeberg, und seine Mitarbeiterin Meike Brors zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürger im Dorfhaus Wulfsfelde über die mögliche Breitbandversorgung mittels Glasfaser-Kabelverbindungen.

 Im Zuge einer europaweiten Ausschreibung mit zunächst zehn Bewerbern war am Ende die Stadtwerke Neumünster (SWN) als potenter Partner des WZV für den Netzbetrieb als Anbieter der Kabel-Versorgung übrig geblieben. Der WZV betreibt auf seine Kosten den Ausbau des Glasfaser-Netzes im Auftrag von Kommunen, denen das Netz dann anteilig gehören soll. Bisher seien 21 Segeberger Gemeinden mit insgesamt 3530 Glasfaser-Vertragskunden erfasst, so Kretschmer. Das beinhaltet eine Glasfaser-Netzlänge von bisher 266 Kilometern und ein Investitionsvolumen von 15,6 Millionen Euro. Bei erfolgreicher Fortsetzung des Programms wird der WZV weitere rund 2,5 Millionen Euro investieren. Aus Daldorf soll der Anschluss ans Glasfaser-Kabelnetz für den so genannten Cluster 7 mit Pronstorf erfolgen.

 Kretschmer kündigte gleich an, er werde noch mehrfach zu weiteren Informationsveranstaltungen auch nach Pronstorf kommen. So ist eine neuerliche Einwohnerversammlung zum Stand der Glasfaser-Netzplanung für den Raum des Clusters 7, der auch die Nachbargemeinden Strukdorf, Westerrade und Geschendorf umfasst, für Januar 2016 vorgesehen. Für den Raum Pronstorf werden etwa 20 Freiwillige benötigt, um erfolgreich für die Verwirklichung des Projekts in den Haushalten zu werben. Denn wie in anderen Orten würde zur Wirtschaftlichkeit des Netzbetriebs eine Vertragsquote von etwa 60 bis 70 Prozent der Haushalte in der Kommune benötigt. Die ehrenamtlichen Werber werden für ihre Aufgabe geschult. Im Juni und Juli sollen sie die Kunden-Aquise durch WZV und SWN unterstützen. Nach erfolgter Ausschreibung der Tiefbauarbeiten könnte etwa im Oktober 2016 der Baubeginn erfolgen. In den beteiligten Gemeinden sei danach voraussichtlich im Juli 2017 mit der Fertigstellung zu rechnen. des

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