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Raiba hält an Filialen fest

Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg Raiba hält an Filialen fest

Viele positive Zahlen und ein klares Bekenntnis zu den kleinen Geschäftsstellen im ländlichen Raum: Rundum zufrieden dürften die Zuhörer auf der jüngsten Versammlung der Raiffeisenbank (Raiba) Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg gewesen sein.

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So wie an der Lentföhrdener Raiffeisenbank-Filiale wurden auch die Geschäftsstellen Schmalfeld, Weddelbrook und Bilsen mit einer Rampe ausgestattet.

Quelle: MIchael Zwicker

Kisdorf. 118 Vertreter der fast 9800 Mitglieder waren in den Kisdorfer Margarethenhoff gekommen, um einen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2014 und Daten zur Entwicklung im vergangenen Halbjahr zu erhalten.

 „Auch 2014 war für unsere Raiba wieder erfolgreich“, sagte Bankvorstand Ingmar Kampling und lieferte aussagestarke Zahlen. So erhöhte sich die Bilanzsumme in 2014 im Vergleich zum Jahr zuvor um 7,5 Millionen Euro (1,7 Prozent) auf 456 Millionen Euro. Wachstumsschwerpunkt war das Geschäft mit Krediten. Deren Summe stieg um knapp 18,6 Millionen Euro (6,3 Prozent) auf 315 Millionen Euro. Noch stärker zugelegt wurde bei den Wertpapieranlagen um 19,8 Millionen Euro (29,2 Prozent) auf 87,5 Millionen Euro. Eine ebenso erfreuliche Entwicklung konnte Kampling für die bilanzwirksamen Kundeneinlagen vermelden: Sie erhöhten sich um 7 Millionen Euro (2,5 Prozent) auf 353 Millionen Euro. Auch der Zinsüberschuss von 13,6 Millionen Euro passte in die Erfolgsbilanz. Kampling bedankte sich bei seinen rund 120 Mitarbeitern in den beiden Hauptgeschäftsstellen in Bad Bramstedt und Henstedt-Ulzburg sowie in den zehn Dorf-Filialen und sprach von einem „Super-Erfolg eines spitzenmäßigen Teams“.

 Besonders stolz war der Bankchef auf die kontinuierliche Steigerung des wirtschaftlichen Eigenkapitals in den vergangenen Jahren, wobei von 2013 auf 2014 ein Sprung von 48,6 auf 53,2 Millionen Euro geschafft wurde. Kampling: „Diese Entwicklung dokumentiert die erfolgreiche Arbeit aller Mitarbeiter. Die solide Kapitalausstattung ist der Grundstock für das, wonach wir alle streben: Sicherheit und Erfolg.“

 Die gute Ertragslage mit einem Überschuss voriges Jahr von gut 2,4 Millionen Euro zahlt sich auch für die Anteilseigner der Genossenschaftsbank aus. Für 2014 wird eine Dividende in Höhe von 5,6 Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet.

 Auch für dieses Jahr rechnet Bankvorstand Kampling mit erfreulichen Zahlen, wozu die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bereits beigetragen hat. „Das erste Halbjahr war sehr wachstumsstark“, sagte Kampling. Besonders das Kreditgeschäft laufe sehr gut.

 Neben Investitionen in Aus- und Fortbildung ihrer Beschäftigten sowie in technische Neuerungen wie das elektronische Archiv und die elektronische Unterschrift (um Papier zu sparen), gibt die Genossenschaftsbank auch Geld aus, um Filialen zu modernisieren. Um älteren und gehbehinderten Kunden, insbesondere auch Rollstuhlfahrern, den Zugang zu erleichtern, werden die Filialen in Schmalfeld, Lentföhrden, Weddelbrook und Bilsen mit Rampen ausgestattet. Der Umbau in Schmalfeld ist bereits fertiggestellt, die Arbeiten in den restlichen Filialen werden in Kürze beendet sein. Nur in Nützen ist aus technischen Gründen ein Umbau nicht möglich.

 „Wir planen keinen Rückzug aus der Fläche, sondern wollen alle Filialen behalten“, betonte Kampling und erntete viel Applaus aus den Reihen der Vertreter.

 „Und wir wollen auch keine Mitarbeiterstellen streichen“, ergänzte Kamplings Bankvorstand-Kollege Andreas Jeske. Er appellierte an die Versammlung, für die Bank als Arbeitgeber in der jungen Generation zu werben. „Vor 30 Jahren gab es hunderte Bewerber pro Ausbildungsplatz, inzwischen ringen wir um Nachwuchs“, betonte Jeske. Zurzeit bildet die Raiba 15 junge Frauen und Männer aus der Region aus. Für den Ausbildungsstart im Sommer 2016 sind noch mehrere Plätze frei.

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Ein Artikel von
Michael Zwicker

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