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Südwind trieb die Enten ins Ziel

Rennen des Kiwanis-Clubs Südwind trieb die Enten ins Ziel

Rund 1000 gelbe Plastikenten schwammen für einen guten Zweck. Der Bad Segeberger Kiwanis-Club veranstaltete zum 7. Mal sein Entenrennen auf dem Großen Segeberger See. Die Besitzer der schnellsten und schönsten Enten wurden mit Preisen belohnt.

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Aus einer Baggerschaufel plumpsten die überwiegend gelben Rennenten in den Großen Segeberger See und machten sich auf ihre Reise über den Wasserparcours entlang der Promenade.

Quelle: Matthias Ralf

Bad Segeberg. Auf dem 3. Rang landete Louisia Theresia Marie Schwerdtfeger aus Weede. Sie erhielt dafür einen Reise- oder Einkaufsgutschein über 200 Euro. Die Ente von Kimi Kelpe aus Bad Segeberg schaffte es auf den 2. Platz (300 Euro). Die Siegerente mit der Nummer 29869 wurde nicht abgeholt. Der Gewinner muss sich beim Kiwanis-Club melden, um seinen 500-Euro-Gutschein zu bekommen. Insgesamt wurden Preise für die ersten 40 Enten vergeben.

 Die Teilnehmer konnten ihre gelben Schwimmer vor dem Start nach Herzenslust dekorieren. Den Preis für die schönste Ente erhielt Piet Trantow aus Bad Segeberg. Der Fünfjährige hatte seiner Ente eine Papiermütze gebastelt.

 Für jeweils 5 Euro konnten die Enten im Vorwege für den guten Zweck gekauft werden. „Wir sind rundum zufrieden. Es sind mehr Enten als im letzten Jahr“, freute sich Werner Schulze. Der Schatzmeister des Kiwanis-Clubs konnte sich aber auch sonst über Mangel an Unterstützung nicht beklagen. Selbst das Wetter spielte mit. „Wir haben in diesem Jahr mehr Schub“, sagte Schulze. Gemeint war der Wind, der diesmal kräftiger blies als in den Vorjahren. Der Startpunkt wurde deswegen verlegt. „Wir haben eindeutig Südwind. Deswegen geht es in die andere Richtung“, erkärte Sprecher Axel Gülzow vom Technischen Hilfswerk.

 Der Start verzögerte sich. Erst spielte den Organisatoren die Technik einen kleinen Streich, und dann fiel vor dem Rennen der Strom komplett aus. „So etwas passiert“, meinte Moderator DJ Mayc aus Damsdorf. Als die Entchen mit zehnminütiger Verspätung auf die Reise gingen, machte auch noch der Außenbordmotor des THW-Schlauchboots schlapp. Aber auch dieses Problem bekamen die Veranstalter in den Griff: Bootsführer Gerrit Martensen reparierte den Antrieb noch auf dem Wasser, und die Reise ging los.

 Für den reibungslosen Ablauf sorgte die Freiwillige Feuerwehr Bühnsdorf zusammen mit dem THW. „Wir wurden gefragt, ob wir helfen können“, sagte Wehrführer Bernd Bardowicks. „Für den guten Zweck machen wir das natürlich gerne.“ Die Bad Segeberger Brandschützer hatten terminliche Probleme und konnten das Entenrennen erstmals nicht betreuen.

 Auf der Strecke nahmen die gelben Hauptdarsteller dann Fahrt auf. „Ich hoffe, meine Ente landet weit vorne!“, sagte Raphael Sperl. Der dreijährige Bad Segeberger fieberte wie die anderen tausend Zuschauer kräftig mit. Führungswechsel der Enten wurden von DJ Mayc fast wie bei einem Formel-1-Rennen kommentiert. Zwischenzeitlich machte sogar eine echte Ente mit und lag vorne. Doch ihr wurde es bald zu bunt, und sie machte sich aus dem Staub.

 Ein buntes Rahmenprogramm für Kinder mit der Zirkusschule Cali-Calixta, dem Ostseepiraten und Geschichtenerzähler Björn Ortmann sowie lustige Spiele sorgten für Erheiterung bei den Besuchern. „Es ist toll hier“, lobte Marie Farries. Die vierjährige Wahlstedterin legte ihr Piratendiplom ab. Dafür musste sie unter anderem singen und Knoten machen. Bällewerfen, Leitergolf und ein Barfußpfad luden ebenfalls zum Mitmachen ein.

 „Es hat alles wunderbar geklappt“, zog Werner Schulze ein positives Fazit. Der Erlös geht an gute Zwecke.

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