23 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
L75: Reparatur endlich in Sicht

Nahe L75: Reparatur endlich in Sicht

Die Landesstraße 75 zwischen Henstedt-Ulzburg und Nahe ist eine Buckelpiste - aber womöglich nicht mehr lange. Das Wirtschaftsministerium plant den Beginn der bereits seit Jahren nötigen Sanierungsarbeiten für das Frühjahr 2016. Noch nicht abschließend ausgehandelt ist hingegen die Grundinstandsetzung des innerörtlichen Abschnitts der L 75 in Nahe.

Voriger Artikel
Dankt den Eltern für dieses Leben!
Nächster Artikel
Die Stadt hat ihr eigenes Bier

L
75: Flickwerk als Straßenbelag zwischen Nahe und Wakendorf II.

Quelle: Alexander Christ

Nahe. Die Entscheidung fällt demnächst: In der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch, 16. Dezember, wollen sich Ministerium und kommunale Selbstverwaltung auf eine Teilung der Kosten einigen.

 Knackpunkt der Verhandlungen zwischen Land und Gemeinde ist die ebenfalls geplante Erneuerung des Entwässerungssystems innerhalb der Ortsgrenzen. Die Instandsetzung der maroden Straßen und der Austausch der Regen- und Schmutzwasserrohre sollen in einem gemeinsamen Bauvorhaben erledigt werden. Wer welchen Anteil an dem rund 4 Millionen Euro teuren Projekt trägt, ist bisher nicht abschließend entschieden worden. „Das Ministerium wird sein Konzept mit zwei verschiedenen Varianten vorstellen“, erklärte Bürgermeister Holger Fischer (WDN). Er könne vor der Entscheidung noch keine genauen Angaben machen, zeigte sich aber zuversichtlich für eine Einigung. „Die Vorabsprachen sind erfolgt, die Planungen stehen. Wir stehen in den Startlöchern und gehen davon aus, dass es wie geplant los geht.“ Die Arbeiten seien dringend notwendig und auch die Bürger seien unzufrieden mit der kaputten Straße.

 Peter Joost (CDU) – Vorsitzender des Ausschusses für Wege, Gewässer und Abwasser – hofft ebenfalls auf einen Abschluss der Verhandlungen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich das Ministerium auch an den Erdarbeiten beteiligen werde, die für die Erneuerung der Ortsentwässerung notwendig sind. Nur die Sanierung der Oberfläche anzugehen, ohne die Tiefbauarbeiten zu berücksichtigen, sei „verbranntes Geld“, sagte der Kommunalpolitiker.

 Auch der Beschluss der Gemeindevertretung für die Erneuerung der Ortsentwässerung steht noch aus. Fischer und Joost gehen jedoch beide von einer positiven Entscheidung durch die Fraktionen aus.

 Dass die dringend notwendige Sanierung der L75 im kommenden Jahr starten soll, freut auch Anwohner Helge Pott. Bis es allerdings soweit ist, wirbt er für eine Beachtung der Geschwindigkeitsbegrenzung (innerorts 30 km/h, außerorts Richtung Wakendorf II 50 km/h). „Ich habe ja Verständnis dafür, dass hier kaum einer wirklich 30 fährt. Aber wenn sich nur 10 Prozent an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten oder jedenfalls langsamer fahren würden, wäre schon viel getan“, betont Pott, der direkt an der Ortsdurchfahrt wohnt. „Das wäre besonders bei Behördenfahrzeugen wie Polizei, Feuerwehr und Wegezweckverband angebracht. Gerade die könnten als Vorbilder zur Verkehrsberuhigung beitragen, tun es bisher aber nicht.“ Er hoffe auf eine Sensibilisierung für das Thema Tempolimit, um weitere Schäden an der Straße und angrenzenden Häusern zu vermeiden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
KSV-Liveticker!

KSV-Spielstand online
verfolgen, mit dem
KN-KSV-Liveticker

Events: Segeberg

Veranstaltungen in
Segeberg. Aktuelle
Termine, News, Infos

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Segeberg 2/3