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95000 Mal die „112“ angerufen

Rettungsleitstelle 95000 Mal die „112“ angerufen

Wer im Kreis Segeberg den Notruf 112 wählt, landet in Norderstedt. 2014 gingen in der Leitstelle rund 95000 Anrufe unter der Notruf-Telefonnummer ein. Die Bilanz: Die Rettungsdienste wurden danach 44858 Mal und die Feuerwehren 3383 Mal zu Einsätzen gerufen.

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Nils Haessler (28) ist einer der Disponenten der Rettungsleitstelle, die die Notrufe entgegennehmen und die Einsätze der Feuerwehren und Rettungswagen im Kreis Segeberg steuern.

Quelle: Harald Becker

Kreis Segeberg. Zusammen mit anderen Telefonaten und Funkkontakten wickelten die Mitarbeiter über 400000 Gespräche ab. Das sind 1150 Telefonate täglich, oder: Eine Verbindung pro Minute, rund um die Uhr.

 „Wichtig ist die Praxiserfahrung der Mitarbeiter, denn wer die Einsätze koordiniert, muss Ahnung haben, wovon er spricht“, erklärte Leiter Wolfgang Reimer dem Kreisordnungsausschuss, als er in der Leitstelle tagte. „Jeder Disponent hat eine mindestens zweijährige Erfahrung als Rettungsassistent.“

 Seit 2004 werden alle Feuerwehren und Rettungsdienste im Kreis Segeberg durch die Leitstelle in Norderstedt alarmiert. Sie ist nicht Teil der Freiwilligen Feuerwehr, sondern wird von der Stadt Norderstedt als Dienstleistung für den Kreis betrieben. Die Leitstelle in der Feuerwache am Stonsdorfer Weg ist rund um die Uhr mit zwei oder drei Feuerwehrleuten besetzt, die als Disponenten bei der Stadt Norderstedt angestellt sind.

 Die Aufgaben der Leitstelle erstrecken sich über Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Die Entgegennahme von Notruf- und Hilfeersuchen müssen rasch bearbeitet werden. Und alles wird dokumentiert. „Dazu kommt noch die Zusammenarbeit mit Behörden und Organisationen. Auch die Annahme und Überwachung von 270 Brandmeldeanlagen gehört zu unseren Tätigkeitsfeldern“, erläuterte Reimer den Politikern.

 „Rückblickend war unsere Entscheidung richtig, die Leitstelle in Norderstedt zu belassen und nicht mit anderen Leitstellen im Lande zu fusionieren“, sagte Ausschussvorsitzende Rosemarie Jahn (FDP). Um die Notrufe für die Bürger befriedigend abzuarbeiten, seien Ortskenntnis und Praxisnähe unabdingbar.

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