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Vier neue Klassen im BBZ

Berufsbildungszentrum Vier neue Klassen im BBZ

Das Berufsbildungszentrum (BBZ) in Bad Segeberg ist mit rund zweieinhalbtausend Schülern die zweitgrößte Schule im Kreis nach dem BBZ in Norderstedt. Wegen des Zustroms von Ausbildungswilligen wird zurzeit im hinteren Bereich angebaut. Vertreter von Schule, Kreisverwaltung und bauausführenden Firmen feierten Richtfest.

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Den Richtspruch sprach Helmut Harm (oben von links), Maurermeister der ausführenden Firma Johannes Specht, mit seinen Mitarbeitern Dennis Studt und Stefan Sarau.

Quelle: detlef dreessen

Kreis Segeberg. Vier neue Klassenzimmer sowie Nebenräume soll der Anbau aufnehmen, berichtete Schulleiter Heinz Sandbrink. Die neuen Räume entsprechen dem Anwachsen um vier weitere Klassen. Jeweils eine Klasse wurde nach den Sommerferien zusätzlich eingerichtet für das berufliche Gymnasium, die Oberstufe der Gesundheitsberufsfachschule und die Fachschule für Sozialpädagogik.

 Neu hinzugekommen ist auch eine eigene Klasse für junge Flüchtlinge. Sie absolvieren ein ausbildungsvorbereitendes Jahr in Kombination mit intensivem Deutschunterricht und praktischen Übungen in den Abteilungen für Maler, Techniker und Hauswirtschaft. Der Versuch, sie in bestehende Klassen zu integrieren, sei leider bei einigen jugendlichen Wortführern auf Widerstand gestoßen, bedauerte Sandbrink. Weil solche Konflikte Betreuung erfordern, könne nur eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingen in den bisherigen Klassen untergebracht werden.

 Bis Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, so dass der Betrieb zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres aufgenommen werden kann. Das wird zu einigen Umzügen führen.

 In den neu gebauten Räumen kommen vor allem angehende medizinische Fachangestellte und Pflegeassistenten unter. Sie lernen dort für ihre berufliche Zukunft in Arztpraxen und Pflegeheimen. Eingebaut werden daher ein kleines Labor, ein behindertengerechtes Badezimmer, wie es in Seniorenheimen vorkommt, und ein Krankenbett. Auch Computerarbeitsplätze und eine Hightech-Tafel gehören zur Einrichtung. Alles in allem lässt sich der Kreis den Erweiterungsbau 565000 Euro kosten, berichtete Landrat Jan Peter Schröder. Damit sei man im Kostenrahmen, abgesehen von der Preissteigerung, die zu beklagen war, seit die Planungen 2006 begannen.

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