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Bau des Pastorats im Zeitplan

Todesfelde Bau des Pastorats im Zeitplan

Die feierliche Grundsteinlegung des neuen Todesfelder Pastorats ist erst fünf Wochen her, doch jetzt schon konnte das Richtfest in Anwesenheit von 50 Gästen erfolgen. „Wir sind voll im Zeitplan. Mit dem Einzug der Pastorin kann wohl im April des kommenden Jahres gerechnet werden“, erklärte Architekt Torsten Grube.

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Todesfeldes Pastorin Manuela Grube und Kirchenvorstandsvorsitzender Holger Neitz feierten das Richtfest.

Quelle: Harald Becker

Todesfelde. Den Einzug sehnt vor allen Dingen die seit Anfang Juni in der Kirchengemeinde Todesfelde tätige Seelsorgerin Manuela Grube herbei. Derzeit wohnt sie in Bockhorn. Sie erinnerte sich an ihre Kindheit, denn auch ein Lego-Hausbau wollte gekonnt sein: „Man braucht eine stabile Plattform, auch Fundament genannt. Darauf ließ sich dann aufbauen.“ Wie bei Lego sei Kreativität gefragt. Es solle ein Lebenshaus entstehen, in dem sich alle treffen können. „Hier darf gelacht, geweint, gestritten und versöhnt werden. Es soll ein Haus der Begegnung werden“, betonte Pastorin Grube.

 Fast 500000 Euro kostet das 250 Quadratmeter große Pastorat. Als Relikt aus dem Jahrhunderte alten Vorgängerbau wird wieder der Schriftzug „Friede sei mit Euch“ angebracht. Im Erdgeschoss werden ein Büro, ein Besprechungszimmer und ein Wohnbereich entstehen.

 Das Obergeschoss soll ausschließlich als Wohnung dienen. „Da ist schon an Familiennachwuchs gedacht“, sagte der Architekt. Doch das wird wohl noch etwas dauern, denn Manuela Grube will erst einmal ihren Lebensgefährten heiraten und in Ruhe ins Pastorat einziehen.

 Anders als bisher sind im Neubau Wohnung und Amtsbereich getrennt voneinander zu erreichen. Der öffentliche Eingang auf der Friedhofsseite führt in den etwa 65 Quadratmeter großen Pfarrbereich, in dem sich auch Teeküche und Archiv befinden. Die 140 Quadratmeter große Wohnung der Pastorin hat einen eigenen Zugang.

 Das Gebäude ist ein Passiv-Haus, es gibt weder Öl- noch Gasheizung. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und rund neun Quadratmeter Solarkollektoren auf dem Dach sorgen für die Energie, die Heizung und Warmwasser-Versorgung speist. „Das Haus kommt also ohne fossile Brennstoffe aus“, erläuterte Architekt Grube. hdb

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