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Heimsieg der Lego-Müllsammler

Roboter in Wahlstedt Heimsieg der Lego-Müllsammler

Sie haben es zum dritten Mal geschafft: Die „Robotkings Vol 3“, Finn Karstens (11) und Pekka Kelpe (10), haben den Regionalentscheid der World-Robot-Olympiad (WRO) in ihrer Altersklasse gewonnen. Die beiden Bad Segeberger qualifizierten sich damit für das WRO-Deutschland-Finale in Ludwigshafen.

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Bad Segeberger Roboter-Bastler: Finn Karstens (11, rechts) und Pekka Kelpe (10) siegten in ihrer Altersklasse.

Quelle: Patricia König

Wahlstedt. Beim Finale in Ludwigshafen werden sie mit ihrem Müllsortierer aus Lego in der Elementar-Altersklasse bis 12 Jahre der Regular Category am 18. und 19. Juni gegen über 60 andere Teams antreten.

 20 Teams hatten sich am Wochenende in der Poul-Due-Jensen-Schule den prüfenden Blicken einer Fachjury gestellt. Auch sieben Teams der Junior-Akademie aus Bad Segeberg traten an. In der Open Category platzierten sich Julius Schimkat, Finn Hennicke und Karl Lindemann alias „JFK“ auf Rang 2. Die Jungen aus Weede und Neuengörs hatten einen Lego-Roboter entwickelt, der mit einer Schaufel, wie man sie von großen Mississippi-Dampfern kennt, Plastikkugeln aufsammelt. Bernd Müller, Geschäftsführer der Junior-Akademie und Ausrichter des Vorentscheids in Wahlstedt, war sehr zufrieden. Bis auf zwei Teams seien alle angetreten, neben den Angehörigen seien auch einige interessierte Besucher gekommen, und alle Kinder und Jugendlichen hätten gezeigt, dass sie tolle Ideen umgesetzt haben.

 Das diesjährige Motto der WRO steht ganz im Zeichen der Müllentsorgung und des Recyclings. Zum ersten Mal mit am Start war auch das Team des Jugendzentrums Wahlstedt. Die Techniktüftler entstammen der Technik-AG unter der Leitung von Georg Klaus, in der sich um die fünf Jugendlichen seit zwei Jahren einmal in der Woche im JUZ treffen.

 Die Dokumentation des jeweiligen Projektes floss mit in die Bewertung ein. Aber spannend wurde es immer dann, wenn die Zweier- und Dreierteams mit ihren Robotern aus Lego die Aufgaben lösen mussten. Dann versammelten sich alle Teilnehmer, Angehörigen, Betreuer und Besucher um die drei Wettkampffelder. Auf Kommando mussten die Roboter dann innerhalb von zwei Minuten entlang der Linien Legosteine einsammeln, umsortieren oder zusammenschieben. Der eine oder andere Roboter streikte, fuhr erst gar nicht los oder hörte mittendrin auf zu funktionieren. „Das kann immer mal passieren“, erklärte Karsten Wilderer, der die Teams in Wahlstedt für die Juniorakademie unterrichtet. Dann hieß es für die Teams schnell den Fehler suchen und neu programmieren – denn beim nächsten Lauf konnten sie wieder neue Punkte holen.

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