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Blaue Reflektoren spendiert

Rohlstorf Blaue Reflektoren spendiert

Vor allem in Dämmerung und Dunkelheit passiert es, dass Autofahrer mit einem Wildtier zusammenstoßen. Damit diese Unfallzahlen sinken, haben Hans-Jörg Lange und andere Revierjäger aus Warder zusammen mit Bürgern 130 blaue Wildwarnreflektoren gekauft und an die Leitpfosten montiert.

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Jäger und aktive Bürger aus Rohlstorf montierten die selbst gespendeten 130 Wildwarnreflektoren an die Leitpfosten.

Quelle: Patricia König

Rohlstorf. „In jedem Jahr verlieren wir bis zu 40 Prozent des Wildes durch Autounfälle“, erklärt Jäger Lange. Besonders schlimm seien die Zusammenstöße zwischen Autos und Hirsch, Reh, Fuchs & Co auf der Kreisstraße 56 zwischen Krems II und Warder sowie an der Bundesstraße 432 zwischen den Anschlusstellen Quaal und Warderdamm.

 „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass sich die Wählervereinigung Aktive Rohlstorfer und andere Interessierte sofort bereit erklärt haben, bei dieser Aktion für mehr Sicherheit mitzumachen“, erklärt Lange. Die Wählergemeinschaft spendete 150 Euro und auch die Kreisjägerschaft steuerte Geld bei. Der Preis von rund 5 Euro pro Stück sei relativ gering, meint Sindi Prohaska von den Aktiven Rohlstorfern. Für die optimale Wirkung ist eine große Anzahl von Reflektoren notwendig, die natürlich auch angebracht werden müssen. Dafür trafen sich Jäger und Bürger an einem Nachmittag - und in wenigen Stunden waren alle Reflektoren an Ort und Stelle.

 „Schlimmer war der bürokratische Aufwand“, erzählt Lange. Dabei sei die Wirkung der blauen Reflektoren durch Studien bewiesen. Für Lange ist diese Schutzaktion eine Pflicht, aber auch eine Herzensangelegenheit. Ihm tue es in der Seele weh, wenn er zu einem verletzten Tier gerufen wird. Oft sei nach dem Unfall schon eine geraume Zeit vergangen, Rehe oder Hirsche schrien vor Schmerzen. Manch verletztes Tier flieht in die Felder und muss dann von Hund Jockel aufgespürt werden. Gegen Tagunfälle sind die Reflektoren machtlos. Jäger Lange: „Es hilft, Hunde anzuleinen, damit sie das Wild nicht aufscheuchen.“

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