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Kreis kauft weiteres Bürogebäude

Rosenstraße Bad Segeberg Kreis kauft weiteres Bürogebäude

Eine der großen Immobilien in Bad Segeberg wechselt den Eigentümer. Der Kreis erwirbt 11000 Quadratmeter im Gewerbegebiet Rosenstraße. Auf dem Gelände hatte die Firma Strabag Straßenaufbruch verarbeitet.

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Die Strabag hatte in Bad Segeberg Straßenabbruch aufgearbeitet. Zur Anlage gehört ein Bürogebäude. Die Arbeit wurde Anfang 2016 an den Standort Bornhöved verlagert.

Quelle: Gerrit Sponholz

Kreis Segeberg. Der Werkausschuss des Kreistages stimmte am Dienstagabend einmütig dem Kauf zu, bestätigt Vorsitzender Peter Säker (SPD). Einen Kaufpreis wollte er nicht nennen. Noch seien die Verträge nicht unterschrieben.

 Abgesehen hat es der Kreis vor allem auf das Bürogebäude. Es bietet rund 700 bis 800 Quadratmeter Büroraum, Keller und Nebennutzflächen, sagt Stefan Ebert, Leiter des Kreisgebäudemanagements ISE. In dem Komplex könnten 36 bis 40 Kreismitarbeiter Platz finden. Welche Abteilung der Kreisverwaltung aus den Haupthäusern an der Hamburger Straße dorthin umziehen wird, sei noch offen.

 Die Verwaltung platzt derzeit aus allen Nähten. In den vergangenen Monaten war das Personal vor allem im Jugend- und Sozialbereich sowie bei der Asylbewerberbetreuung erweitert worden. In der Burgfeldstraße in der Südstadt von Bad Segeberg hatte der Kreis vor einigen Monaten bereits ein leer stehendes Bürogebäude gekauft. Dorthin war die Kernmannschaft der ISE gezogen.

 Das Verwaltungsgebäude auf dem Strabag-Gelände muss ein wenig umgebaut werden. So wird ein barrierefreier Zugang nötig. Bodenbeläge sind zu erneuern, Wände zu streichen. Auf dem Gelände stehen auch mehrere Hallen. Sie könnten abgerissen oder verkauft oder vermietet werden. Mietinteressenten soll es bereits geben, sagt Ebert.

 Das Gelände hatte erst die Firma Hellberg, später Becker Bau Bornhöved und abschließend die Firma Strabag genutzt. Dort wurde Straßenaufbruch verarbeitet, unter anderem mit einem großen Brechwerk und einer Mischanlage. Die Arbeit von dem nur noch fünfköpfigen Personalstamm ist Anfang 2016 zur Strabag-Filiale Bornhöved verlagert worden, sagt Dennis Hartwig von der Standortleitung. Jobs seien nicht weggefallen. Das Bürogebäude habe Strabag schon lange nicht mehr genutzt, sondern zeitweise vermietet.

 Der Kreis hatte sich schon vor etlichen Monaten für das Bürogebäude interessiert, zunächst aber von einem Einzug wieder Abstand genommen. Unter anderem die Belästigung durch das Brechwerk wäre für die Kreisbediensteten zu stark gewesen.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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