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Jede Menge Gebell am Start

Erlebniswald Trappenkamp Jede Menge Gebell am Start

Beim 17. Rennen des Schlittenhunde-Sportvereins Nord im Erlebniswald Trappenkamp gingen an zwei Tagen 120 erwachsene und jugendliche Musher - so heißen die Schlittenführer - mit ihren Sibirian Huskies, Alaskan Malamut, Samojeden, Grönländern und vielen anderen Rassen und Mischungen an den Start.

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Hunde und Musher - die Schlittenführer - gaben beim Rennen im Erlebniswald Trappenkamp zur Freude der Zuschauer alles.

Quelle: Ptricia König

Daldorf. Am Startpunkt waren es vor allem die Vierbeiner, die die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zogen. Manche der vierbeinigen Rennteilnehmer waren so heiß auf den Lauf, dass sie vor dem Start ohne Unterbrechung bellten oder von Helfern festgehalten werden mussten. Andere liefen nach dem „Go“ erst einmal ganz gemütlich an, zofften sich noch mit Hunden aus dem Publikum oder flitzten so schnell los, dass sie ihren Musher kurz nach dem Start schon aus der ersten Kurve kickten.

 Erstmalig hieß es in allen Disziplinen des Rennens „Gemeinsam starten - getrennt werten“. Alle Läufe, vom Einer- oder Zweiergespann mit Läufern, Roller oder Fahrrad bis hin zu den Gespannen mit vier, fünf, sechs oder acht Hunden waren in diesem Jahr für alle Rassen und Mischungen offen. Die frühere X-Klasse, in der Hunde ohne Papiere und Rassereglementierungen ihr eigenes Rennen liefen, fiel damit weg.

 „Wir wollten das gesamte Rennen etwas bunter werden lassen“, erklärte Pressesprecherin Levke Ose Erichsen diese Neuerung. Neben den klassischen Schlittenhunderassen sahen Hunderte von Zuschauern so auch kleine Promenadenmischungen und Terrier, Spitze, Jagdhunde und Briards mit Herrchen und Frauchen um die Wette rennen. Zudem bescherte es dem Verein mit 120 Meldungen ein deutliches Plus an Startern.

 Während die Rennen am Sonnabend noch über eine Distanz von fünf Kilometern gingen, entschied die Rennleitung am Sonntag, die Strecke wegen der recht warmen Temperaturen auf zwei Kilometer zu verkürzen. Die Kinder absolvierten einen Trail von 1000 Metern mit ihren Hunden.

 Anja und Thomas Hedrich aus Wahlstedt waren zum ersten Mal mit ihrer Briard-Hündin Zoe am Start. „Wir waren im letzten Jahr als Besucher beim Schlittenhunderennen und total begeistert, als wir hörten, dass nun alle Rassen zu den Rennen zugelassen sind“, erzählte Thomas Hedrich.

 Die meisten Starter gingen in den Läufen mit einem oder zwei Hunden auf die Strecke. In den Läufen mit Gespannen und vier Hunden waren es elf Starter, mit sechs Hunden gingen vier und mit acht Hunden nur drei Musher an den Start. „Die Musher mit großen Gespannen von bis zu acht Hunden werden immer weniger“, erläuterte Levke Ose Erichsen, die selbst mit sechs Hunden antrat. So viele Hunde zu halten, bedeute nicht nur viel Arbeit und ständiges Training für die Rennen, sondern gehe auch ins Geld. Deswegen würden viele Neueinsteiger erst einmal mit einem Hund anfangen und sich eventuell später noch einen zweiten Hund dazu kaufen, erklärte die Expertin.

 Das Publikum bekam auf jeden Fall einiges zu sehen und zu hören. Im Stake-Out (Musherlager) gaben die Rennteilnehmer interessierten Gästen gerne Auskunft über ihre Leidenschaft rund um die Schlittenhunde.

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