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Alles wieder weggetaut

Schmalensee Alles wieder weggetaut

Eislaufen, Eishockey spielen oder dem Winterspektakel einfach zuschauen konnten am Wochenende Schmalenseer unter freiem Himmel. Der Sportverein SV Schmalensee hatte für ein Eisvergnügen gesorgt. Es endete wegen steigender Temperaturen aber früher als geplant.

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Spaß auf dem Eis hatten (von vorn) Marti, Mona, Jule, Meta, Ida, Mila und Jane bis zum Sonnabendnachmittag in Schmalensee. Dann setzte leider Tauwetter ein und das Eis schmolz dahin.

Quelle: Patricia König

Schmalensee. Auf dem Reitplatz der Familie Jens hatte Frank Mühlenberg Anfang der Woche eine rund 10 mal 15 Meter große Fläche mit Holzbohlen verschalt. Weitere Helfer legten das Areal mit einer Spezialfolie der Firma Blunk aus. Anschließend flutete die Freiwillige Feuerwehr die Fläche mit Wasser.

 Bei den bis dahin herrschenden Minusgraden entstand schnell eine rund 20 Zentimeter dicke Eisfläche, die am Freitagnachmittag zum Bespielen frei gegeben wurde. Eigentlich sollte der Spaß bis zum Sonntag dauern. Doch daraus wurde leider nichts. Das Tauwetter ließ das Eis schmelzen.

 „Es hat so einen Spaß gemacht“, erzählten Peter Kruse, Henning Pape und Andrea Weinrich am Sonnabend. Erst bei klarem Wetter und später bei Flutlicht tummelten sich am Freitag rund 40 Kinder und 60 Erwachsene bei klirrender Kälte und Vollmond bis in die Nacht auf dem und um das Eis herum. Denn Familie Pape hatte mit anderen Schmalenseern für Glühwein, Gegrilltes, wärmende Feuerschalen und Musik gesorgt. Am Sonnabend lag eine frische Schneedecke auf dem Eis, das im Laufe des Tages zu tauen begann.

 Bis Mittag hatten Marti, Mona, Meta und Mila Mühlenberg, Jule und Ida Weinrich und Jane Pape noch ihren Spaß. Sie fuhren kleine Formationen auf dem Eis, übten Wechselschritte entlang von Pylonen oder spielten mit ihren Eltern Eishockey. Ein paar Stunden später war dann doch Schluss mit dem kalten Spaß. Plusgrade sorgten für eine Wasserschicht auf dem Eis. Jeder, der einmal hinfiel, war danach pitschnass, erklärte Henning Pape vom SV Schmalensee am Sonntag. „Das hatte keinen Sinn mehr.“

 Doch es gibt noch Hoffnung. Bis auf weiteres kann die Fläche so belassen werden. „Wenn es nochmal richtig friert, dann könnte es eine zweite Auflage des Eisvergnügens in diesem Jahr geben“, stellte Pape in Aussicht.

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