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Grundsteuern werden erhöht

Schmalfeld Grundsteuern werden erhöht

In Schmalfeld müssen Land- und Forstwirte sowie die Besitzer von Eigenheimen im kommenden Jahr mehr Steuern zahlen. Das beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung, bei der der Etat für das kommende Jahr verabschiedet wurde.

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Schmalfelds Bürgermeister Klaus Gerdes hofft das vorausberechnete Defizit im Laufe des kommenden Jahres noch ausgleichen zu können.

Quelle: Alexander Christ

Schmalfeld. „Wir werden die Hebesätze für die Grundsteuern A und B von 300 auf 320 Prozentpunkte anheben“, erklärte Schmalfelds Bürgermeister Klaus Gerdes. Unverändert bleibt dagegen der Hebesatz für die Gewerbesteuer. Er liegt auch künftig bei 340 Prozentpunkten. Trotz dieser zusätzlichen Einnahmen weist der Haushalt Ende 2016 ein voraussichtliches Defizit von 228000 Euro aus.

 2,95 Millionen Euro Ausgaben stehen 2,72 Millionen Einnahmen gegenüber. Bürgermeister Gerdes: „Wir hoffen aber, den Fehlbetrag im Lauf des Jahres durch zusätzliche Einsparungen bei den laufenden Kosten sowie durch unerwartete Steuermehreinnahmen ausgleichen zu können.“

 Trotz des Defizits wird die Gemeinde investieren. 250000 Euro stehen für den Kauf eines neuen Löschfahrzeugs für die Freiwilligen Feuerwehr bereit. Das künftige Fahrzeug vom Typ „LF10“ soll seinen 27 Jahre alten Vorgänger ersetzen, der dann außer Dienst gestellt wird. Das neue Löschfahrzeug wird voraussichtlich Ende 2016 geliefert.

 11400 Euro stellt die Gemeinde für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen bereit. „Schmalfeld hat mit einem Kaltenkirchener Unternehmen einen Vertrag mit zehnjähriger Laufzeit geschlossen. Die Firma wird die Lampen umrüsten und auch die laufenden Wartungsarbeiten übernehmen. Dafür erhält das Unternehmen während der Vertragslaufzeit jedes Jahr diese 11400 Euro“, erklärte Gerdes.

 50000 Euro sind für Sanierungsarbeiten am Kanalisationsnetz an der Straße Langenhorn eingestellt. Außerdem stehen 10000 Euro Planungskosten für die Erschließung eines neuen Gewerbe- sowie eines Wohngebietes bereit. Das künftige 1,6 Hektar große Gewerbegebiet soll an der Straße Dammbeck entstehen, das neue Wohngebiet an der Straße Oland geschaffen werden. Auf einer Gesamtfläche von 1,9 Hektar sollen 20 bis 24 Baugrundstücke mit durchschnittlichen Grundstücksgrößen von 600 Quadratmeter erschlossen werden, die mit Einfamilien- oder Doppelhäusern bebaut werden könnten. „Zur Realisierung dieser Pläne benötigen wir allerdings noch grünes Licht von Land und Kreis. Wenn alles gut geht, könnte mit den Erschließungsarbeiten 2017 begonnen werden.“

 Größter Posten bei den Einnahmen ist mit 806000 Euro die Einkommenssteuer, größte Ausgabe mit 693000 Euro die Kreisumlage. Der aktuelle Schuldenstand der 1900 Einwohner zählenden Gemeinde beläuft sich am Jahresende voraussichtlich auf 1,7 Millionen Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 895 Euro.

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