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So schön war noch keine Tanne

Schmalfeld So schön war noch keine Tanne

Rund 200 Schmalfelder haben es sich nicht nehmen lassen, gemeinsam ihren Weihnachtsbaum aufzustellen. „Den Schmalfelder Jungs haben wir diese Tradition zu verdanken“, sagte Bürgermeister Klaus Gerdes in seiner Begrüßungsrede. „Ich kann auch mit Fug und Recht behaupten, es ist die größte und schönste Tanne, die wir bisher hatten.“

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Der Weihnachtsbaum auf dem Gelände der alten Schmiede wurde mit wetterfesten Päckchen geschmückt. Die Kinder durften beim Anhängen helfen.

Quelle: Gerd Reinartz

Schmalfeld. Es ist jetzt schon das vierte Jahr in Folge, dass auf dem Platz an der alten Schmiede eine Weihnachtstanne aufgestellt wird. Gespendet wurde die acht Meter hohe Nordmanntanne von Wolfgang Richter aus Schmalfeld. Mit Kinderpunsch, heißem Kakao, Glühwein und Erbsensuppe ließ es sich bei dem widrigen Wetter gut aushalten. Bezahlt wurde auf Spendenbasis, und so wanderten mehrere Hundert Euro für einen guten Zweck in die Geldschatulle der Veranstalter.

 Über Nacht hatten die Schmalfelder Jungs und ihre Helfer den Schmiedeplatz in ein kleines Dorflager verwandelt. In einem großen, beheizten Zelt konnte man sich mit selbst gebackenen Kuchen und Kaffee verwöhnen lassen. Hübsche Adventsdekoration aus Metall und Holz wurde von Nicole Falkowski angeboten, und die von den Pfadfindern selbst gebrannten Mandeln verstärkten mit ihrem Duft die vorweihnachtliche Stimmung. „Ich bin immer wieder begeistert, mit wie viel Leidenschaft unsere Bürger anpacken und mithelfen“, freute sich der Bürgermeister. Auch die Tatsache, dass die Flüchtlinge aus Syrien mit ihren Kindern auf dem Schmiedeplatz fröhlich mitfeierten, war für ihn die Bestätigung für eine gut funktionierende Dorfgemeinschaft.

 Ein Riesenspaß für die insgesamt über 50 Kinder war wieder das Schmücken des Baumes. Schon in den Tagen zuvor hatten sie mit ihren Eltern bunte, wetterfeste Weihnachtspakete – ohne Inhalt – gebastelt. Im Förderkorb seines Teleladers ließ dann Jan Fölster vom Energiehof Schmalfeld die Lütten zur Tanne schweben, wo sie ihre Pakete an die Zweige hängen konnten.

 Die Schmalfelder Jungs sind ein Club von rund zwanzig Familienvätern aus dem Dorf im Alter zwischen 30 und 50 Jahren. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die Dorfgemeinschaft mit traditionellen Aktionen zu stärken“, erklärte ihr Sprecher Nico Siefke. Mit den Spendengeldern, die die Jungs sammeln, haben sie schon den Kindergarten mit Spielgeräten unterstützt. In diesem Jahr soll die Schmalfelder Schule einen Zuschuss für ein Klettergerüst erhalten.

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Ein Artikel von
Gerd Reinartz

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