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Glasfaser für fünf weitere Orte

Schnelles Internet Glasfaser für fünf weitere Orte

Weitere fünf Gemeinden im Osten des Kreises Segeberg erhalten Glasfaserleitungen, die schnelle Internetanschlüsse ermöglichen. Mit der Region rund um die A20 schließen der Wege-Zweckverband (WZV) und die Stadtwerke Neumünster (SWN) die sechste unversorgte Region an.

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Den Startschuss in Weede für den Ausbau des Glasfasernetzes in fünf weiteren Dörfern gaben (von links) Gregor Klaßen (Baufirma Heika), Martine Breuel (Stadtwerke Neumünster), WZV-Chef Jens Kretschmer, die Bürgermeister Stefan Kresse (Stipsdorf) und Hans-Werner Schumacher (Schieren), Heiner ter Veer (Baufirma Heika) und Gerhard Hanschke, Bauausschussvorsitzender in Weede.

Quelle: Gerrit Sponholz

Weede. Ziel ist laut WZV-Chef Jens Kretschmer, dass es keine unterversorgten Gebiete im Kreis Segeberg gibt. In dicht besiedelten Regionen haben sich Privatanbieter wie wilhelm.tel, Deutsche Telekom, Vodafone (Kabel Deutschland) oder Unser Ortsnetz als Anbieter gefunden. Übrig bleiben Dörfer mit wenigen Kunden. Dort darf sich der öffentlich-rechtliche WZV engagieren. Er wird von 94 Gemeinden und Städten im Kreis Segeberg getragen.

 Seit 2013 hat der WZV 17 Gemeinden mit 40 Ortsteilen und 2900 Haushalten an das Breitbandnetz angeschlossen. Für 12,5 Millionen Euro wurden 220 Kilometer Leerrohre verlegt. SWN liefert über die Kabel Internet, Telefonie und TV-Empfang.

 An einer containergroßen Verteilerstation in Weede wurde der sechste Bauabschnitt von WZV und SWN in Angriff genommen. Ab Sommer 2016 sollen 660 Kunden in den Gemeinden Neuengörs, Weede, Schieren, Stipsdorf und im südlichen Teil von Klein Gladebrügge über Anschluss an die insgesamt 50 Kilometer langen Glasfaserleitungen verfügen. Investiert werden 2,9 Millionen Euro.

 Ab Februar 2016 will der WZV Geschendorf, Pronstorf, Strukdorf und Westerrade um Kunden werben. Baubeginn könnte im Herbst sein.

 Übrig bleiben rund 20 Gemeinden, die keine oder eine schlechte Internetversorgung haben. Das hatte eine Hamburger Rechtsanwaltskanzlei in einer Marktstudie für den Kreis Segeberg jüngst ermittelt. Darunter sind Bark, Hasenmoor, Heidmühlen, Hüttblek, Nützen, Rohlstorf, Stocksee und Struvenhütten. Allerdings scheint die Studie, obwohl erst einen Monat alt, schon überholt zu sein. Nach Angaben des Kreises werden etwa im angeblich unversorgten Hartenholm Privatfirmen Glasfaserleitungen verlegen.

 Die Zurückhaltung von Unternehmen an manchen Orten gilt als „Marktversagen“. Damit wird es rechtlich möglich, staatliche Fördermittel für einen Ausbau zu beantragen. Ziel sei es, sagt WZV-Chef Kretschmer, auch diese Dörfer anzuschließen. Im Kreis Segeberg solle es keine „weißen Flecken“ geben.

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
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