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Backstage im Betrieb

Bad Segeberg | Wahlstedt Backstage im Betrieb

Hinter die Kulissen schauen, wo man sonst nicht hinkommt – das ist die Idee der „Backstage Jobtour“. Damit Jugendliche mal „Betriebsluft schnuppern“ können, hatte ein Team rund um Markus Trettin (Regionet) seit Juni an der Vorbereitung gearbeitet. Nun war es soweit: 94 Jugendliche hatten sich angemeldet.

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Melina Brandt (von links), Annalena Kracht, Stefanie Hentsel und Jenny Willnat aus der Klasse 10A der Wahlstedter Poul-Due-Jensen-Schule hatten sich zusammen für die Backstage Jobtour angemeldet.

Quelle: Gisela Krohn

Bad Segeberg. „Das ist für uns ein Erfolg“, sagt Trettin. „Denn sie haben das von sich aus getan; also nicht im Klassenverband, weil es von ihrer Schule vorgegeben war.“ Aus allen Schultypen und den Klassenstufen neun bis zwölf seien Schüler dabei, darunter auch Jugendliche aus den Schulen in Leezen und Trappenkamp. Zwar konnten einige aus Krankheit oder Termingründen dann doch nicht erscheinen; aber drei gecharterte Busse der Firma Autokraft fuhren die Stationen an, die auf der Besichtigungstour standen. Mit ihrem „Backstage-Pass“ ausgestattet, ging es für die Schüler los.

 Firmen aus Bad Segeberg und Wahlstedt standen als Partner für die Aktion zur Verfügung. Darunter große Betriebe wie Möbel Kraft, Wege-Zweckverband (WZV), Kreisverwaltung, Grundfos, Arko oder die Segeberger Kliniken, aber auch kleine Ausbildungs-Anbieter wie die Bäckerei Gräper oder die Firma Rohlf & Söhne. Mit ihrem kostenlosen Busshuttle gelangten die Schüler zu jeweils zwei Firmen, wo sie an einer einstündigen Informationstour mit Betriebsführung und Gesprächen teilnahmen.

 An einigen Zielen gab es auch etwas zu erfahren zum Thema „Dualer Studiengang“. Bei ihrer Anmeldung für die „Backstage Jobtour“ konnten die Jugendlichen aus fünf Interessensbereichen wählen: Kaufmännische Berufe in Industrie und Handel, Steuerfach und Bankwesen oder aber Berufe im Gesundheitswesen (Therapie und Pflege sowie medizinische Assistenzberufe), Technische Berufe (Mechatronik, Maschinen- und Anlagentechnik), Ausbildungen im Handwerk (Baugewerbe, Holztechnik und Lebensmittel) oder als fünfte Möglichkeit Lehrberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe in Küche, Hotel und Restaurant. „Das größte Interesse bestand bei kaufmännischen Berufen und im Bereich Gesundheit“, berichtete Markus Trettin. „Danach erst die technischen Berufe und etwas abgeschlagen die Bereiche Handwerk und Hotel/Gastronomie.“

 Auch für die Eltern der Jugendlichen gab es Wissenswertes: Während die Schüler von 16.30 bis 21 Uhr unterwegs waren, liefen ab 19 Uhr in der Jugendakademie Vorträge rund um das Thema „Berufswahl heute“. Rund 50 Anmeldungen waren dafür eingegangen. Die drei Schwerpunkte lagen auf dem Dualen Studium, wie es zum Beispiel bei Möbel Kraft möglich ist, auf den Ausbildungswegen nach Mittlerem Schulabschluss sowie den Möglichkeiten und Chancen, die eine Lehre im Handwerk bieten.

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