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Pendelverkehr mit Problemen

Schule Nahe / Sülfeld Pendelverkehr mit Problemen

Seit einigen Jahren sinkt die Schülerzahl in der Gemeinschaftsschule Alsterland mit Standorten in Nahe und Sülfeld. Der Schulverband Itzstedt ist bestrebt, diese Entwicklung umzukehren. Doch Probleme mit der Schülerbeförderung erschweren die Bemühungen.

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Schlange stehen für den Unterricht: Die Beförderung der Schüler zwischen den Gemeinschaftsschulstandorten Nahe und Sülfeld sorgt für Unmut.

Quelle: Harald Becker

Nahe/Sülfeld. Vor neun Jahren startete der Schulverband im Amt Itzstedt mit einer der ersten Gemeinschaftsschulen im Land. Was damals vierzügig begann, also mit je zwei Klassen an den beiden Standorten in Nahe und Sülfeld, hat sich in diesem Jahr auf eine Zweizügigkeit, also eine Klasse je Schule, verringert. Deswegen müssen Schüler zwischen den Standorten pendeln, um an ihren jeweiligen Wahlpflichtfächern teilnehmen zu können.

 So würden einige Schüler morgens in Nahe beginnen und müssen dann während der Schulzeit nach Sülfeld gefahren werden, um dort am Unterricht teilzunehmen – oder umgekehrt, wie Schulleiter Sönke Thormählen auf der jüngsten Schulverbandsversammlung berichtete. „Die bisherigen Fahrten decken unseren Bedarf nicht ausreichend ab. Wir müssen schnell Lösungen finden, auch in Verhandlungen mit den Busunternehmen“, betonte Schulverbandsvorsteher Freerk Fischer (SPD). „Müsste eine zusätzliche Fahrt eingerichtet werden, würden dem Schulverband erhebliche Mehrkosten entstehen.“ Eine Lösung für das Problem zeichne sich derzeit noch nicht ab.

 876 Kinder und Jugendliche besuchen die vier Schulen (Grundschule Seth (177), Grundschule Nahe (191), Gemeinschaftsschule Alsterland mit den Standorten Nahe (257) und Sülfeld (251)) im Amtsbereich Itzstedt.

 „Wir kämpfen darum, dass sich die Schülerzahlen wieder erhöhen. Wenn wir die Schülerbeförderung für das neue Schuljahr 2016/17 nicht befriedigend regeln, werden unsere Bemühungen, die beiden Schulstandorte attraktiver zu machen, keinen Erfolg haben“, gab Sülfelds Bürgermeister Karl-Heinz Wegner (CDU) zu bedenken.

 Profitieren sollen die Grundschulen von neuen Gebäuden für die betreuten Grundschulen – eine Investition in Millionenhöhe. Die Auftragsvergaben für die wichtigsten Gewerke wurden jetzt auf den Weg gebracht. „Die Gesamtkosten beider Baumaßnahmen werden rund 1,7 Millionen Euro ausmachen und somit die bisherigen Planungen nicht überschreiten“, erklärte der Bad Oldesloe Planer und Architekt Frank van Wely. In Nahe sind derzeit gut 1 Million Euro veranschlagt, in Seth rund 700000 Euro. „Bis Ende diesen Jahres sollten die Neu- und Anbauten an beiden Standorten fertig sein“, versprach van Wely. Der Bezug ist für Anfang 2017 vorgesehen.

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