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Schulen wechseln die Gebäude

Kaltenkirchen Schulen wechseln die Gebäude

Die Stadtverwaltung hat den Auftrag erhalten, ein Konzept für den Tausch von Schulgebäuden zu erarbeiten. Beabsichtigt ist, die verbleibenden Klassen der auslaufenden Gemeinschaftsschule Erich Kästner an den Standort der Grundschule Marschweg umziehen zu lassen. Die Grundschule würde dann die Kästner-Schulanlage an der Hamburger Straße erhalten.

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Notwendig wird die Umstrukturierung der Kaltenkirchener Schullandschaft, weil die Gemeinschaftsschule Erich Kästner aufgrund sinkender Schülerzahlen ihre Eigenständigkeit verliert und sich zum nächsten Schuljahr hin organisatorisch mit der Gemeinschaftsschule am Marschweg verbindet.

Kaltenkirchen. Hintergrund der Überlegung ist, dass die Kästner-Schule zum Schuljahresende aufgrund sinkender Schülerzahlen ihre Eigenständigkeit aufgibt und sich organisatorisch der Gemeinschaftsschule am Marschweg anschließt. Für die verbleibenden Schüler wird das Schulgebäude an der Hamburger Straße in absehbarer Zeit zu groß. Sollten sie am Standort der Gemeinschaftsschule am Marschweg unterrichtet werden, müsste dort allerdings angebaut werden.

 Eine kostengünstigere Alternative wäre der Gebäudetausch mit der Grundschule Marschweg. Alle betroffenen Schulleitungen sowie der Schulrat haben schon signalisiert, diese Lösung unterstützen zu wollen.

 Die Stadtverwaltung will nun darauf hinarbeiten, dass der Tausch im Sommer 2016 erfolgen kann. „Das ist ein sportliches Ziel, aber es könnte gelingen“, sagte Bürgermeister Hanno Krause.

 Für die Grundschule allein wäre das Kästner-Gebäude zu groß. Sie würde lediglich zwölf Klassenräume, entsprechende Fachräume, einen Verwaltungstrakt und die Sporthalle benötigen. Drei weitere Räume könnte der Hort nutzen. Dann wäre immer noch Platz, um unter demselben Dach, aber mit räumlicher Trennung, eine Kindertagesstätte, möglicherweise mit Krippe, unterzubringen.

 Die Vorteile dieser Überlegung liegen auf der Hand. Die ohnehin in Zukunft organisatorisch verbundenen Gemeinschaftsschulen hätten denselben Standort. Außerdem wäre ein Umzug kostengünstiger als ein Anbau am Marschweg. Auch Fördermittel des Landes müssten nicht zurückgezahlt werden. Das wäre nur der Fall, wenn das Kästner-Gebäude nicht mehr für Schulzwecke genutzt würde.

 Die Verwaltung wird jetzt mithilfe eines Architekturbüros eine Vorentwurfsplanung samt Kostenschätzung erstellen. Darüber hinaus muss geprüft werden, ob die Schulgebäude auch zwischen der Stadt Kaltenkirchen und dem Schulverband getauscht werden können. Denn Träger der Grundschule ist die Stadt, die Kästner-Schule gehört zum Schulverband.

 Die Stadtvertretung hatte dieses Vorgehen einstimmig beschlossen. Zuvor hatten sich bereits der Jugend-, Sport- und Bildungsausschuss sowie der Hauptausschuss des Schulverbandes einmütig für die Tauschlösung ausgesprochen.

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