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EU-Präsident in Unnerbüx

Sebarger Speeldeel EU-Präsident in Unnerbüx

Und auch wenn von Anfang an klar war, dass sich alle Verwechslungen – fast – aufklären: Die Darsteller der Sebarger Speeldeel hielten das begeisterte Publikum bis zum Schluss in Atem mit ihrem neuen Stück „Alln’s in Botter“. Zwei Aufführungen gibt es noch in diesem Jahr, weitere ab Januar.

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Die Geliebte (Silke Müller) ist sauer: Astrid glaubt, dass ihr Angebeteter (Dietmar Wolgast) sie nicht nur mit seiner Ehefrau, sondern auch noch mit anderen Frauen „betrügt“.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. In einer Hamburger Wohnung wird Ewald Papendieck (Dietmar Wolgast) von EU-Kommissionsmitarbeiter (Johannes Hassmann) untergebracht. Die Koffer des wahrscheinlich neuen Präsidenten der EU-Kommission Papendieck sind allerdings nicht angekommen.

 Und so muss sich Wolgast, der sich in der Darstellung des ehrgeizigen Papendieck mit Hang zu Doppelmoral selbst übertraf, in einen roten Kimono oder in Unterhosen kleiden. Die wenigen Sachen, die ihm bleiben, wie ein Anzug, landen im Reißwolf: Wohnungseigentümerin Luise Müller (Anke Sommerfeld) füttert ihn mit aller männlichen Kleidung, denn sie glaubt, die gehöre ihrem durchgebrannten Mann.

 Dann taucht Papendiecks Geliebte Astrid (Silke Müller) auf. Sie wirft ihm vor, neben ihr und seiner Ehefrau noch weitere Gespielinnen zu haben. Zuletzt sei er mit einer „Tussi mit rode Haar“ gesehen worden. Auch erscheint seine unwissende Gattin (Rita Idselis) und bleibt dank geschickter Taktik ihres untreuen Ehemannes mit einer Flasche Sherry im Schlafzimmer. Die Geliebte, eine angebliche „Doktersche“, wird auf den Balkon verfrachtet, denn der Noch-EU-Präsident (Jörg Stelk) ist im Anmarsch und darf nichts von dem Techtelmechtel seines Nachfolgers in spe erfahren. Der Präsident ist zudem auf einen Betrüger hereingefallen: Sein „Freund“ Müller hat ihm die Wohnung vermietet, die eigentlich seiner Frau gehört. Als sie kommt, hält sie die beiden Herren in roten Leggings für Klempner, die den kaputten Wasserboiler reparieren sollen. Das Chaos ist perfekt: Die Geliebte spielt nicht mehr mit, die Ehefrau will ins Hotel, der noch amtierende Präsident muss die Hüllen fallen lassen. Und dennoch ist zum Schluss wieder „alln’s in Botter“.

 Wer sehen möchte, wie das geht, hat in diesem Jahr noch die Wahl zwischen zwei Terminen: am Sonnabend, 12. November, steht in der Turmschänke in Seedorf ab 17 Uhr erst ein Holsteiner Büfett an, ab 18.30 Uhr die Aufführung. Am Sonntag, 13. November, gibt es das Theaterstück um 14 Uhr. Ab Januar nächsten Jahres folgen weitere Termine.

 Bei der Premiere gab es noch ein paar zusätzliche Gags: So flog eine Plastik-Flasche, die eigentlich am Kopf eines Darstellers landen sollte, in den Zuschauerraum. Köstlich fanden die Zuschauer auch eine angeklebte Beule am Kopf von Johannes Hassmann, die sich im Eifer des Gefechtes von seiner Stirn löste und die er gekonnt mit der Hand auffing.

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