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Antennenanlage wird wohl verlegt

Seedorf Antennenanlage wird wohl verlegt

Die Bürgerproteste in der Gemeinde Seedorf gegen den Standort eines neuen Drehfunkfeuers für Flugzeugverkehr haben sich ausgezahlt. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) will die Navigationsanlage jetzt woanders platzieren.

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Die Anlage für das Drehfunkfeuer ist mit 51 Sendeantennen ausgerüstet.

Quelle: Deutsche Flugsicherung

Seedorf. Zwischen den Ortsteilen Fresenfelde und Hornsdorf, südlich der Straße Moorkathen, soll nun das mächtige Gittergeflecht errichtet werden, das benötigt wird, um Flugzeugführern Richtungsinformationen zu geben. Bislang war eine Fläche rund 300 Meter weiter nördlich vorgesehen.

 Während einer Einwohnerversammlung im April und zuvor in Briefen hatten Anwohner sich mit dem bisherigen Standort nicht anfreunden können. Sie fürchteten sich vor möglichen Folgen durch Strahlung. Außerdem passe eine Metallgitterkonstruktion mit 30 Meter Durchmesser, fünf Meter Höhe und 51 Sendeantennen nicht in die Landschaft. Vorgeschlagen wurde von Kritikern deshalb ein Gebiet, das in etwa jetzt auch die DFS übernommen hat.

 Es liegt etwas versteckter und weiter weg von Wohngebäuden, sagt Seedorfs Bürgermeister Gerd Lentföhr. Mit der DFS habe es schon einen Ortstermin gegeben.

 Ob der neue Standort geeignet ist, prüft die DFS noch, sagt dessen Mitarbeiter Gregor Thamm. So muss geklärt werden, ob die Anlage dort technisch gut angebunden werden kann. Gebaut würde in diesem Jahr wohl nicht mehr. Sicher sei aber: Die neue Anlage müsse irgendwo in Seedorf stehen. Das sei flugtechnisch nicht anders möglich.ger

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Ein Artikel von
Gerrit Sponholz
Segeberger Zeitung

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