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In Berlin, da ist was los

Seedorf In Berlin, da ist was los

Das älteste Berlin der Welt, ein Ortsteil der Gemeinde Seedorf, kann es beim Feiern mit dem größten Berlin, der deutschen Hauptstadt, durchaus aufnehmen. Geschätzt 1500 Berliner und Gäste feierten am Wochenende das 800-jährige Bestehen.

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Das Kuchenbüfett der Seedorfer Landfrauen war ebenso umlagert wie der Waffelstand des DRK-Ortsvereins.

Quelle: Patricia König

Seedorf-Berlin. Selbst vereinzelte Regenschauer konnte die Feiernden nicht aufhalten. „Wir sind total überwältigt vom Zuspruch“, sagte Petra Wede, Vorsitzende des Kulturausschusses.

 Mit einem großen Umzug hatte das Fest begonnen. Spielmannszug, Feuerwehr, zwei Kutschen mit Ehrengästen, die Bürgermeister aus Seedorf und der Umgebung sowie nahezu alle Berliner und ihre Kinder liefen vom Potsdamer Platz aus durch geschmückte Straßen zur Reithalle des Reit- und Fahrvereins Schlamersdorf an der Harbigstraße. Über eine halbe Stunde benötigten die mehr als 500 Teilnehmer. Auf dem Vorplatz der festlich geschmückten Halle wurde der Umzug schon von anderen Berlinern und Besuchern erwartet. Die Reithalle war mit Sägespänen ausgestreut worden, viele Tische und Stühle luden zum Verweilen ein. Um das leibliche Wohl der Gäste kümmerten sich unter anderem die Landfrauen und der DRK-Ortsverein.

 Neben dem Halleneingang verkauften Marga Dose und Elke Kasch die Chroniken der anderen Ortsteile Seedorf und Schlamersdorf sowie die Festschrift zum 800-jährigen Jubiläum von Berlin. Es ist damit der älteste Ort dieses Namens von rund 120 weltweit. Außerdem gab es CDs mit dem eigens komponierten und produzierten Berlin-Lied sowie den Berliner „Pferdekuss“, einen Stutenmilch-Likör.

 „Wir hatten solche Angst wegen des schlechten Wetterberichts“, gab Petra Wede zu. Aber Seedorfs Bürgermeister Gerd Lentföhr hatte mit einer guten Prognose von seiner Agrarwetter-App auf seinem Handy für Hoffnung gesorgt.

 Er sollte Recht behalten, zumindest bis 15 Uhr. Dann gab es allerdings den ersten von einigen kräftigen Schauern, gerade, als Lentföhr zusammen mit Jens Kretschmer, dem Chef des Wege-Zweckverbandes, ein Entsorgungsfahrzeug auf den Namen „Dorf Berlin“ taufen wollte.

 Nun strömten alle Festgäste in die Halle. Dort hatten gerade Petra Wede und Michael Koch das Berlin-Lied „Unterm Ortsschild von Berlin, da ist was los“ gemeinsam mit den Besuchern gesungen. Die Lucky Liners der Landfrauen eröffneten danach mit einer Linedance-Präsentation das Programm. Viele Aktionen und Attraktionen in und außerhalb der Reithalle folgten. Abends wurde beim Grillfest der Feuerwehr in der Halle zur Musik kräftig geschwoft. Gestern besuchten rund 100 Teilnehmer einen Open-Air-Gottesdienst mit Pastor Thomas Meyer. Zum abschließenden Frühschoppen mit rund 400 Gästen musizierten Michael Jacksohn und die Pankokenkapelle.

 Verlost wurden drei Berlin-Reisen, die Bundestagsabgeordnete zur Verfügung gestellt hatten. Gewonnen haben Berlins Ortswehrführer Jan Brumund, Gemeindevertreter Jörn Huesmann und Kerstin Hagelstein.

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