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Café mit bester Seelage

Seepromenade Bad Segeberg Café mit bester Seelage

Viele Besucher des Segeberger Sees hatten sich in der Vergangenheit gefragt, warum es an der schönen, neu gestalteten Promenade nirgendwo Gastronomie gibt. Seit 1. Januar haben Britta Fischer und Claudia Bewarder die Türen ihrer „Goldmarie am See“ geöffnet.

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Seit Jahresbeginn haben Spaziergänger und Besucher des Großen Segeberger Sees mit der „Goldmarie“ eine neue gastronomische Adresse.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. Der Start kam über ein Dreivierteljahr später als geplant. Nun kann sie endlich fleißig sein: die Goldmarie. Zudem liegt sie noch in bester Seelage mit Blick auf Bad Segebergs großes Binnengewässer. Das wird nicht nur ganzjährig von vielen Wasservögeln umschwärmt; im Sommer lassen sich von fast jedem Plätzchen des neuen Cafés, Bistros und Restaurants aus Segler, Ruderer, Treetbootfahrer, Angler und Spaziergänger beobachten.

 Schon am Neujahrstag strömten viele interessierte Segeberger, aber auch Gäste aus Bad Oldesloe, Neumünster und Hamburg in die markante Villa mit modernem Anbau, in der inzwischen wirklich überhaupt nichts mehr an den in der Kreisstadt einst geprägten und noch immer von vielen benutzten Namen „Rattenvilla“ erinnert. „Wir sind mit einem Warm-up-Wochenende gestartet“, erklärte Britta Fischer. Das heißt, es gab an den ersten drei Tagen noch nicht das komplette Essens- und Getränkeangebot.

 Doch nach der monatelangen Verzögerung ist dieser Zustand Geschichte. „Uns liegen schon viele Vorbestellungen für Frühstücke und Kaffee-Gesellschaften vor“, erklärt Britta Fischer. Im Moment ist die Goldmarie von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet. „Wir müssen auch sehen, wie unser Angebot hier angenommen wird“, erklärt die dreifache Mutter. Im Moment helfen auch die Ehemänner von Britta Fischer und Claudia Bewarder kräftig mit. Henk Fischer arbeitet zwar täglich in Hamburg, unterstützt aber genau wie André Bewarder, Inhaber der Eislotte an der Kurhausstraße. Fest mit im Team ist auch der Bruder von Britta Fischer, Jan-Hendrik Stahlberg.

 Der Name ist übrigens beiden Frauen unabhängig voneinander eingefallen. Bevor das Duo auf den Plan trat, war das Projekt lange Zeit unter dem Namen „Seeperle“ gelaufen. „Wir haben nach etwas ganz Neuem gesucht“, erklärt Britta Fischer. Aber es sollte auch ursprünglich sein und den Bezug zum Alten haben. Die Goldmarie aus dem Märchen zeige, wie man belohnt wird – mit Fleiß und Freundlichkeit.

 Bereits im Mai 2013 hatte Immobilieneigentümer Kurt-Werner Bohlien seine Pläne zur Verwandlung des Hauses in ein Café erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Denkmalschutzbehörde des Kreises hatte zuvor grünes Licht gegeben. Einer Erbengemeinschaft, der das Haus bis zum Verkauf an Bohlien gehört hatte, war das trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen.

 Geplant war anfangs, den Cafébetrieb zeitgleich mit der Eröffnung der Seepromenade zu beginnen. Doch der Umbau geriet ins Stocken, und die umfangreichen Arbeiten der Stadt an der Promenade bescherten ein weiteres Problem. Unter anderem stand der gesamte Keller unter Wasser. Das Gebäude war nur auf Torf und Sand errichtet; durch das niedrige Kellergemäuer konnte Wasser eindringen. Während Pumpen es Tag und Nacht heraus beförderten, wurde das Haus in eine spezielle Wanne eingefasst und auf 16 Meter lange Pfähle gestellt.

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