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Über Baustellen erzürnt

FDP-Kritik Über Baustellen erzürnt

Der FDP-Kreisvorsitzende Stephan Holowaty ärgert sich über Wartezeiten an Baustellenampeln und kilometerlange Umleitungen. Der Henstedt-Ulzburger machte seinem und dem Ärger vieler Bürger, wie der Liberale überzeugt ist, jetzt Luft. In einer Mitteilung rügte er die Kreisverwaltung und zuständige Bauunternehmen.

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Stephan Holowaty, Kreisvorsitzender der FDP.

Quelle: www.pixelio.de

Nahe/Henstedt-Ulzburg. Stein des Anstoßes ist die Baustelle auf der B432 am Ortsausgang Nahe in Richtung Itzstedt. „Dort steht eine Baustellenampel, ohne dass es eine Einengung der Fahrbahn gibt. Die muss weg“, forderte der FDP-Politiker. Wenn nicht gearbeitet wird, müssten solche Ampeln unverzüglich entfernt werden. Zahlreiche Menschen stünden sonst „vollkommen sinnlos“ im Stau. Auch die Sperrung der Kreisstraße 79 zwischen Wakendorf II und Wilstedt erregte den Zorn der Liberalen. „Ein Musterbeispiel für vollkommen verfehlte Baustellenplanung.“ Für die drei Kilometer lange Strecke zwischen den beiden Orten müsse eine knapp 30 Kilometer lange Umleitung in Kauf genommen werden, die außerdem miserabel ausgeschildert sei. Er forderte, dass eine Befahrbarkeit zumindest im Einspurbetrieb sichergestellt werden müsse. „Wer Baustellen plant, muss endlich bedenken, dass dies eine erhebliche Belastung der Bürger zur Folge hat. Es kann nicht sein, dass derart verantwortungslos gearbeitet wird. Das gilt sowohl für die Verwaltungen wie für Bauunternehmen.“

 Thomas Falck, Fachbereichsleiter Umwelt, Planen und Bauen bei der Kreisverwaltung Segeberg, erklärte auf SZ-Nachfrage, dass über eine einspurige Nutzung der Kreisstraße 79 nachgedacht worden sei. „Dann wären wir aber mit der Berufsgenossenschaft in Konflikt gekommen. Die Kreisstraßen sind einfach zu schmal, die Gefährdung der Mitarbeiter wäre zu groß.“ Die Strecke werde regelmäßig von Landmaschinen, Lkw und Schwertransportern befahren, sicheres Arbeiten wäre nicht zu gewährleisten. „Das ist nicht zu vertreten.“ Zudem gebe es regelmäßige Kontrollen durch die Berufsgenossenschaft. „Im vergangenen Jahr wurde wegen so eines Falls eine Baustelle für drei Monate stillgelegt.“

 Falck hält die Dauer der Bauarbeiten mit rund zwei Wochen zudem für „vertretbar“. Die laut Holowaty „miserable“ Beschilderung werde ein Mitarbeiter jetzt erneut überprüfen werde, sagte Falck zu. Die Länge der Umleitung sei jedoch nicht zu ändern. „Es gibt keine Alternative.“ In Richtung Nahe gebe es sonst Probleme mit der dort vorhandenen Baustelle. Die ebenfalls kritisierte Baustelle auf der B432 am Ortsausgang Nahe sei im übrigen eine Landesbaustelle. „Da haben wir keine Aktien drin“, erklärte Falck.

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