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CDU: Barkowsky löst Dieck ab

Segeberger Kreistag CDU: Barkowsky löst Dieck ab

Das war ein starker Vertrauensbeweis für Kurt Barkowsky. Mit 18 Ja-Stimmen bei einer Nein-Stimme und einer Enthaltung wurde der Kaltenkirchener Gastronom zum neuen Vorsitzenden der Segeberger CDU-Kreistagsfraktion gewählt.

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Doris Grote (von links), Katja Rathje-Hofmann, der zurückgetretene CDU-Fraktionsvorsitzende Claus Peter Dieck, Kreispräsident Winfried Zylka und Dr. Axel Bernstein (von rechts) gratulierten Kurt Barkowsky zur Wahl.

Quelle: Privat

Kreis Segeberg. „Ich freue mich über diesen sehr großen Vertrauensbeweis“, kommentierte der 64-Jährige das Ergebnis. Barkowsky tritt die Nachfolge von Claus Peter Dieck an. Der hatte den Posten aus Enttäuschung darüber niedergelegt, dass er sich in seiner Partei nicht bei der Bewerbung um ein Direktmandat für die kommende Landtagswahl gegen den jungen Ole Plambeck hatte durchsetzen können. Unter anderem hatte Dieck mangelnde Unterstützung aus seiner Kreistagsfraktion und dem CDU-Kreisvorstand bemängelt. Stellvertretender Landrat will er allerdings bleiben.

 Barkowsky sieht sich durchaus länger auf seinem neuen Posten: „Sollte ich weiter die Unterstützung meiner Parteifreunde genießen und sie es so wollen, möchte ich mein neues Amt auch über das Ende der jetzigen Wahlperiode im Jahr 2018 ausüben.“

 Die Wahl Barkowskys kann durchaus als Überraschung gewertet werden. In der Nachfolgediskussion waren zuerst andere Namen aufgetaucht. Unter anderem auch der des Kaltenkirchener CDU-Vorsitzenden Hauke von Essen, stellvertretender Bürgermeister in seiner Heimatstadt und enger Vertrauter des CDU-Bürgermeisters Hanno Krause. Von Essen winkte aber ab und will nun Barkowskys Nachfolge als CDU-Fraktionschef in seiner Heimatstadt antreten, dafür aber den Parteivorsitz abgeben.

 Zuletzt hatte der Hauptausschussvorsitzende des Kreistags, Henning Wulf aus Bad Segeberg, Bereitschaft signalisiert, bis Ende der Wahlperiode Diecks Posten zu übernehmen. Doch dazu kam es nicht. Wulf gehörte nach Barkowskys Worten zu denjenigen, die ihn gebeten hätten zu kandidieren, erklärte der neue Fraktionschef: „Nach einem längeren Gespräch mit dem Kreisvorsitzenden Gero Storjohann, der mir sein Vertrauen ausgesprochen hat, habe ich mit entschieden anzutreten.“

 Dem neuen Fraktionschef sind als langjährigem Abgeordneten die Themen im Kreistag wohl bekannt. Er plant, die Arbeit in der Fraktion auf breitere Schultern zu verteilen. So möchte er den Ausschusssprechern mehr Verantwortung übertragen.

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