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Pfähle vereinfachen Rettung

Segeberger See Pfähle vereinfachen Rettung

Am Großen Segeberger See kann die präzise Ortsangabe in Notfällen schon mal schwierig werden – hier sollen jetzt besondere Pfähle Abhilfe schaffen. Wer in Not gerät oder selbst jemandem helfen will, kann die entsprechende Nummer des Pfahls bei der 112 angeben.

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Der erste der neuen Rettungspfähle am Segeberger See wurde enthüllt.

Quelle: Patricia König

Bad Segeberg. „Im letzten Jahr gab es am See sechs Einsätze, bei denen Menschen in Not waren“, erklärte Bad Segebergs Gemeindewehrführer Mark Zielinksi bei einem Ortstermin. Für zwei der Betroffenen sei leider jede Hilfe zu spät gekommen. Die Häufigkeit der Vorfälle habe aber gezeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Selbst wenn Anrufer meldeten, sie seien „an der Badestelle“, kämen ja schon mehrere Orte in Frage, so Zielinski. Deswegen hat die Bad Segeberger Wehr nun eine Initiative gestartet, die sich schon in den Segeberger Forsten als sehr hilfreich erwiesen hat. Rund um den Großen Segeberger See werden nun nach und nach zwölf Rettungspfähle aufgestellt. Die Idee sei bei einer Übung der Blauröcke im Forst entstanden und habe sich bei der Nachbesprechung mit den Nachbarfeuerwehren aus Klein Rönnau und Stipsdorf verfestigt, schilderte Zielisnki.

 Nachdem die Bad Segeberger Stadtverwaltung und das ebenfalls zuständige Amt Trave-Land zugesagt hatten, waren er und der Vorsitzende des neu gegründeten Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg, Oliver Schulz, während der Regio-Schau auf die Suche nach Sponsoren gegangen. Vor wenigen Tagen konnte nun schon der erste dieser neuen Orientierungspunke, der Rettungspunkt Nummer 1, an den Scheren neben der Villa am See in Richtung Backofenwiese enthüllt werden.

 Neben Wehrführer Mark Zielinksi und Oliver Schulz vom Förderverein waren auch zwei der drei Sponsoren mit dabei. Bernd Jorkisch spendierte die Eichenstäbe, Tischler Stephan Bartholl fräste die Schriftzüge ein und Malermeister Thorsten Lüthje nahm die Bemalung vor. Das Einbetonieren der Pfähle bewerkstelligten die Freiwilligen selbst. Wenn alle zwölf Pfähle gesetzt sind, brauchen Anrufer demnächst nur die Nummer des Rettungspunktes durchzugeben; dann entscheiden die Rettungskräfte nach dem erst kürzlich aufgelegten Alarmplan, welche der drei anliegenden Feuerwehren am besten und schnellsten retten kann, ob Taucher dazu gerufen oder ein Rettungshubschrauber angefordert werden sollte.

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