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Die Region hat viel zu bieten

Segeberger Wirtschaftstag Die Region hat viel zu bieten

Der Kreis Segeberg ist nicht nur eine wirtschaftsstarke Region, sondern auch für Touristen attraktiv. Mit rund 200000 Übernachtungen jährlich sei das eine wichtige Branche, sagte Landrat Jan Peter Schröder während des Wirtschaftstages im Kurhaustheater in Bad Bramstedt. Auch die Gesundheitsbranche bietet Chancen.

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Mit einer Uhu-Schwinge unterstrich Anne Benett-Sturies, Leiterin des Bildungszentrums Natur, welch sehenswerte Tierwelt die Region biete.

Quelle: Uwe Strähler-Pohl

Bad Bramstedt. Die einladende Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS) diskutierte mit rund 120 Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung und Kommunalpolitik, wo Segebergs Stärken und Chancen liegen und wie es um Naturerlebnisse, Gesundheitsförderung und Wirtschaftsleben bestellt ist.

 Einig waren sich alle Redner, dass Schleswig-Holstein auch abseits der Küstenregionen viel zu bieten habe. Anne Benett-Sturies als Leiterin des staatlichen Bildungszentrums für Natur, Umwelt und ländliche Räume mit Sitz in Flintbek forderte, die Natur selbst zu schätzen, um den Naturtourismus zwischen den Meeren besser nutzen zu können. Das Binnenland bezeichnete sie als Schatzkiste. Etwa einen Seeadler oder Uhu in der freien Natur beobachten zu können, sei für Touristen ein besonderes Erlebnis.

 Südholstein biete als Gesundheitsregion viel, versicherte Dr. Klaus Westphal vom Regionalmanagement Gesundheit. Qualifizierung in den Gesundheitsberufen, die Nutzung von elektronischen Geräten im Gesundheitswesen (eHealth) und Telemedizin sowie die Vernetzung der Anbieter seien wichtig. Im Kreis Segeberg würden 13800 Beschäftigte in dieser Branche ihr Geld verdienen.

 Vorbeugende Gesundheitsförderung auch in Betrieben rücke immer mehr in den Vordergrund, berichtete Jens Ritter, Geschäftsführer des Klinikums Bad Bramstedt. „Denn wenn Reha-Maßnahmen angewandt werden müssen, ist es eigentlich schon zu spät.“ Betriebliche Gesundheitsförderung sei auch wichtig, um erkrankte Arbeitnehmer wieder in den Betrieb einzugliedern.

 Von Tunnel oder Brücke als kommende feste Fehmarnbelt-Querung nach Dänemark versprach sich Wirtschaftsprofessor Rüdiger Soltwedel viel. Sie sei attraktiv für Transportunternehmen.

 WKS-Geschäftsführer Ulrich Graumann sah den Zweck der Versammlung erfüllt. „Wir wollen Netzwerke aufbauen, die auch über den Kreis Segeberg hinausgehen.“

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