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32 Seiten für Notfälle

Kaltenkirchen 32 Seiten für Notfälle

Niemand wünscht sich den Ernstfall, aber wenn er eintritt, sollte alles vorbereitet sein. Vor diesem Hintergrund hat der Kaltenkirchener Seniorenbeirat eine sogenannte Notfallmappe erstellt, in der Bürger ihren Angehörigen wichtige Informationen gebündelt überlassen können.

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Stellten die neue Notfallmappe vor: (von links) Jörg Arndt (Seniorenbeirat), Nadja Hahn (Geschäftsführerin der Volkshochschule Kaltenkirchen-Südholstein), Renate Oetjens, Marianne Möller, Klaus Stuber (alle drei Seniorenbeirat) und Bürgermeister Hanno Krause.

Kaltenkirchen. Die Broschüre ist bewusst nicht nur für Senioren gedacht, sondern für Kaltenkirchener jeden Alters.

 In der Vergangenheit gab es schon eine Notfallmappe des Seniorenbeirates. Jetzt wurde diese noch einmal komplett überarbeitet. 300 Exemplare wurden gedruckt. Erhältlich sind sie für 50 Cent pro Stück am Empfang des Rathauses. Wenn die erste Auflage aufgebraucht ist, was sicherlich nicht lange dauern wird, kann nachgedruckt werden.

 Die Mappe umfasst 32 Seiten. Wer alle Punkte abarbeiten möchte, nimmt sich damit viel vor. Die zeitliche Investition lohnt aber, denn sie kann Angehörigen im Fall des Falles viele Mühen ersparen. Sie müssen dann nicht lange suchen, wenn sie Informationen über Versicherungen, verschriebene Medikamente oder bestehende Verträge benötigen. Alles befindet sich dann gebündelt an ein und demselben Platz.

 In der Notfallmappe sind wichtige Rufnummern zusammengetragen, beispielsweise vom ärztlichen Bereitschaftsdienst, von der Telefonseelsorge, vom Giftnotruf oder auch von der nächst gelegenen Klinik. Außerdem wird beschrieben, wie sich Angehörige zu verhalten haben, wenn sie dem Rettungsdienst die Arbeit erleichtern wollen: am Telefon den Grund für den Notruf angeben, Wohnort genau beschreiben, bei Dunkelheit Hausnummernbeleuchtung anschalten, Versichertenkarte heraussuchen, Nachbarn informieren und und und.

 Auf den weiteren Seiten müssen die Besitzer der Mappe selbst aktiv werden. Zuerst werden die persönlichen Daten abgefragt, dann geht es um die engsten Angehörigen, im Notfall zu benachrichtigende Personen, behandelnde Ärzte, bekannte Diagnosen, medizinische Daten, Vorsorgevollmachten oder auch Versicherungen oder testamentarische Verfügungen. „Inhaltlich ist die Mappe eine wichtige Zusammenfassung dessen, was im Notfall schnell verfügbar sein muss“, sagte Bürgermeister Hanno Krause, der dem Seniorenbeirat für seine Arbeit dankte.

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