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„Halle für Alle“ beschlossen

Sievershütten „Halle für Alle“ beschlossen

Nach 16 Jahren Planungszeit kommt die „Halle für Alle“ in Sievershütten. Das hat der Jugend- und Sportausschuss des Amtes Kisdorf in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Damit finden die seit dem Jahr 2000 andauernden Verhandlungen ein erfolgreiches Ende.

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So soll die Halle für Alle aussehen: Vorne der Trakt für Umkleidekabinen und Sanitäranlagen, hinten die Sporthalle mit einer Tribüne für 190 Zuschauer.

Quelle: Privat

Kattendorf. „Endlich ist es soweit, auf diesen Moment haben wir lange gewartet“, sagte Jürgen Hammerich zufrieden. Er ist der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Halle für Alle, der das Architektenhonorar für die Planungskosten in Höhe von rund 20000 Euro übernimmt.

 Der Bau der Zwei-Feld-Sporthalle wird rund 2,2 Millionen Euro kosten und von den drei beteiligten Gemeinden gemeinsam getragen. Den Löwenanteil mit 1,12 Millionen Euro (51 Prozent) übernimmt dabei Sievershütten. Die Nachbargemeinden Stuvenborn und Hüttblek steuern 850000 Euro (39 Prozent) und 220000 Euro (10 Prozent) bei.

 Der Bau der Halle auf dem Gelände des TuS Stusie soll voraussichtlich im kommenden Frühjahr beginnen. Nach der Fertigstellung erreicht die Halle Maße von 48 Metern Länge, 23 Metern Breite und 7,50 Metern Höhe. „Wenn alles nach Plan verläuft, könnte die Halle im Herbst 2017 für den Sportbetrieb freigegeben werden“, erklärte der Sievershüttener Bürgermeister Stefan Weber. Vorrangig genutzt wird die Halle dann von den Schülern der Sievershüttener Grundschule und vom TuS Stusie.

 Wenn die neue Halle steht, wird die alte Turnhalle (Baujahr 1966) an der Sievershüttener Grundschule abgerissen. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen energetischen Standards und ist zudem wegen ihrer geringen Größe nicht für die Austragung von Wettkämpfen geeignet. Die neue Halle kann durch eine mobile Wand in zwei Sportfelder aufgeteilt werden und erhält eine Tribüne mit 190 Sitzplätzen. Dazu kommen ein Regieraum, vier Umkleidekabinen, vier Sanitärräume, zwei Lagerräume für Sportgeräte, ein Technikraum, ein Aufenthaltsraum für Lehrer, Erste-Hilfe-Zimmer sowie ein Lager.

 Glücklich, dass die drei Gemeinden nun endlich grünes Licht für den Neubau gegeben haben, ist auch Detlev Tischler, Vorsitzender des zurzeit 620 Mitglieder zählenden TuS Stusie. „Nun können wir auch Turniere und Wettkämpfe bis auf Regionalliganiveau in der Halle austragen“, sagte er.

 Dass es 16 Jahre bis zur Entscheidung für die Halle dauerte, hatte finanzielle Gründe. Voraussetzung für den Bau war, dass sich alle drei Gemeinden an den Kosten beteiligen. Doch bisher hatten die nötigen Mittel zur Realisierung des Plans immer wieder in einer der beteiligten Gemeinden gefehlt.

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