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Sitzblockade für ein buntes Boostedt

Demonstration Sitzblockade für ein buntes Boostedt

Eine Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik des Landes verlief am Sonnabend ohne Zwischenfälle. Dem Polizeiaufgebot von über 100 Beamten standen in Boostedt (Kreis Segeberg) 15 Demonstranten gegenüber. Rund 50 Gegendemonstranten versammelten sich zur Sitzblockade.

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Die 50 Gegendemonstranten waren dem Bündnis gegen Rechts aus Neumünster zuzuordnen.

Quelle: Karsten Leng

Boostedt. Zur Kundgebung in Boostedt hatte ein Lübecker Mitglied der bundesweit agierenden Gemeinschaft “Zukunft für Deutschland“ (ZFD) aufgerufen. Bereits eine halbe Stunde vor dem Start der Aktion hatten sich rund 50 Gegendemonstranten vor dem Parkplatz des Boostedter Sportvereins versammelt. Im Wesentlichen waren es die Akteure des Neumünsteraner Bündnisses gegen Rechts. Auch Boostedts Bürgermeister Hartmut König gehörte dazu. „Ich bin nicht begeistert, dass unsere Gemeinde immer wieder Austragungsort derartiger Kundgebungen ist“, sagte er. Seit der Einrichtung einer Erstaufnahme für Asylsuchende in der ehemaligen Rantzau-Kaserne haben rechte Gruppierungen in der Gemeinde bereits mehrfach Demonstrationen abgehalten.

Unter starkem Polizeischutz wurden die 15 rechten Demonstranten gegen 13 Uhr vom Boostedter Bahnhof zum Kundgebungsplatz begleitet. Dort wurden sie mit Trillerpfeifen und den Rufen „Ihr könnt nach Hause fahren“ begrüßt. Als die Demonstranten den angekündigten Zug über die Neumünster Straße durch die Gemeinde starten wollten, blockierten die Gegendemonstranten mit der Sitzblockade die Straße. Nach einer halben Stunde wurde die Sitzblockade beendet und der Zug setzte sich in Bewegung. Gegen 13 Uhr löste sich die Demonstration ohne besondere Vorkommnisse auf.

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