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Erfolg gegen den Branchentrend

Sparkasse Südholstein Erfolg gegen den Branchentrend

Trotz schwieriger Marktbedingungen für Kreditinstitute konnte die Sparkasse Südholstein ihren vor drei Jahren eingeschlagenen Konsolidierungskurs 2016 fortsetzen. "Wir sind aus der Krise raus", sagte Vorstandsvorsitzender Andreas Fohrmann am Dienstag während der Bilanzpressekonferenz.

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Vorstandsvorsitzender Andreas Fohrmann (Mitte) sowie seine Vorstandskollegen Martin Deertz (links) und Eduard Schlett blickten während der Bilanzpressekonferenz zufrieden auf das Geschäftsjahr 2016.

Quelle: Stephan Ures

Neumünster. Wichtige Kennzahlen der Sparkasse weisen im Vergleich zum Vorjahr nach oben. So stieg die Bilanzsumme in 2016 um 179 Millionen Euro auf 4,9 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von fast 4 Prozent. Den wichtigsten Anteil an dieser Entwicklung hatte die Zunahme der Kundenkredite um rund 117 Millionen Euro auf mehr als 4 Milliarden Euro (plus 3 Prozent). Unternehmen und Selbstständige hatten dabei mit rund 92 Millionen Euro den entscheidenden Anteil am Darlehenszuwachs. Rund 490 Millionen Euro an Krediten gingen damit an diesen Kundenkreis. Die Sparkasse sieht sich als "Hauptfinanzierer des Mittelstands" in ihrem Geschäftsgebiet.

Entgegen dem Branchentrend, der von extrem niedrigen Zinsen geprägt ist, gelang es der Sparkasse Südholstein, ihren Zinsüberschuss um rund 4 Millionen auf etwa 97 Millionen Euro zu steigern. Zusammen mit Provisionserlösen von rund 34 Millionen Euro erzielte das Institut damit im Geschäftsjahr 2016 Einnahmen von 131,5 Millionen Euro, gut 5 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Diese erfolgreichen Unternehmensdaten seien "überhaupt nicht selbstverständlich", sagte Fohrmann am Dienstag in der Sparkassen-Zentrale in Neumünster.

Die Sparkasse Südholstein führt derzeit 143500 Privatgirokonten, 8600 neue Kunden kamen im vergangenen Jahr dazu. Sie betreibt 36 Filialen im Raum Neumünster sowie in den Kreisen Segeberg und Pinneberg. An dieser Zahl soll sich nach Fohrmanns Worten auf absehbare Zeit nichts ändern. Die Zahl der Mitarbeiter sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um rund 50 auf jetzt 961, es gab keine betriebsbedingten Kündigungen.

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