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„Halle für alle“ kommt nach 15 Jahren

Sievershütten „Halle für alle“ kommt nach 15 Jahren

Die Pläne für die Errichtung der schon lange gewünschten „Halle für alle“ in Sievershütten werden konkret. „Mit etwas Glück kann bereits im nächsten Frühjahr mit dem Bau begonnen werden. Im Herbst könnte die Halle fertig sein“, sagt Holger Dreyer aus Stuvenborn, der Vorsitzende des Jugend- und Sportausschusses des Amtes Kisdorf.

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Sind zuversichtlich, dass mit dem Bau der Halle im nächsten Jahr begonnen werden kann: (von links) Hans-Hinrich Gerth, Vorsitzender des Fördervereins „Halle für alle“, Holger Dreyer, Vorsitzender des Jugend- und Sportausschusses des Amtes Kisdorf sowie TuS-Stusie-Vorsitzender Detlef Tischler.

Sievershütten. Finanziert wird das rund 2 Millionen Euro teure Projekt von den Gemeinden Stuvenborn, Sievershütten und Hüttblek. 2012 gaben sie grünes Licht für den Bau der Multifunktionshalle, die nach ihrer Fertigstellung von allen Vereinen und Institutionen der drei Dörfer genutzt werden könnte. Im vergangenen Jahr begannen die Vorplanungen. Bemühungen, die Halle zu bauen, gibt es bereits seit dem Jahr 2000. Damals gründete sich der Förderverein „Halle für alle“.

 Hans-Hinrich Gerth aus Sievershütten, Vorsitzender des 135 Mitglieder zählenden Fördervereins, sagt: „Ein Architekt hat inzwischen die Vorentwürfe gezeichnet und die anfallenden Kosten ermittelt. Jetzt geht es an die Feinplanung.“ Sehr zur Freude auch von Detlef Tischler aus Stuvenborn. Er ist Vorsitzender des gut 600 Mitglieder zählenden Sportvereins TuS Stusie. Die Sportler trainieren zurzeit in der 1966 errichteten, 20 Meter langen und 10 Meter breiten Schulsporthalle neben der Sievershüttener Grundschule. Tischler: „Sie ist wegen ihrer geringen Größe nicht für Wettkämpfe geeignet. Der Bau einer neuen, größeren Halle wäre für unsere Sportler ein echter Segen.“

 Die „Halle für alle“ soll nach jetzigem Planungsstand 55 mal 35 Meter groß und neben dem Sportplatz errichtet werden. Eine mobile Wand kann die Halle in zwei Hälften teilen. Gebaut werden sollen zwei Spielfelder, eine Tribüne, Umkleiden, Duschen sowie Sanitär-, Technik- und Lagerräume.

 Der Förderverein würde die Kosten für die Beschaffung neuer Sportgeräte übernehmen, unter anderem für Trampoline oder Kletterwände. Außerdem beteiligte er sich bereits mit 20000 Euro an den Architektenkosten und gab etwa 10000 Euro für Turngeräte zur Förderung des Jugendsports im TuS aus.

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