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Kormoran leistete Widerstand

Stau an der A7 Kormoran leistete Widerstand

Außergewöhnlicher Einsatz der Autobahnpolizei Neumünster: Ein Kormoran brachte den Verkehr auf der A7 bei Großenaspe zum Erliegen, würgte einen Fisch hoch, versuchte sich unter Autos zu verstecken und quittierte die Festnahme mit Bissen. Nun lebt das Tier im Wildpark Eekholt.

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Bei seiner Festnahme leistete der Kormoran erheblichen Widerstand, indem er um sich biss.

Quelle: Polizei Neumünster

Großenaspe/Brokenlande. Ein Kormoran hat am 30. August 2017 einen Stau auf der A7 Richtung Norden verursacht. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, saß der Vogel am rechten Rand des rechten Fahrstreifens. 

Als die Einsatzkräfte das Tier von der A7 bei Großenaspe verscheuchen wollten, quittierte der Vogel den Versuch mit dem Hochwürgen eines Fisches. Auch einfach loszufliegen misslang dem Kormoran: "Die Startbahn bis zu den im Stau wartenden Fahrzeugen war einfach zu kurz", sagt Rainer Wetzel von der Polizei Neumünster. Danach versuchte das Tier, sich unter den Autos zu verstecken. Doch die Beamten waren schneller: Sie warfen eine Einsatzjacke über den Kormoran.

Kormoran biss Polizisten an der A7

Bei seiner Festnahme leistete der Kormoran erheblichen Widerstand, indem er um sich biss. "Das nützte ihm jetzt aber nichts mehr. Er wurde kurzerhand in den Streifenwagen verfrachtet", sagt Rainer Wetzel. Da der Vogel eine scheinbare kleine Verletzung aufwies, brachten die Beamten ihn in den Wildpark Eekholt.

Nach zwei Tagen Quarantäne durfte der Kormoran zu seinen Artgenossen. Bis zum Dienstag blieb er dort - obwohl ihm ein guter Allgemeinzustand attestiert wurde. Freie Kost und Logis sind wohl reizvoller als die Freiheit.

Von KN

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