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5000 Besucher schon am ersten Tag

Stockseehof 5000 Besucher schon am ersten Tag

Mit 120 Ausstellern hat jetzt einer der größten Weihnachtsmärkte im Lande seine Türen geöffnet. Die große Kirschenscheune des Stockseehofes und eine Reihe großer und kleiner Zelte beherbergen bis Sonntag, 11. Dezember, Geschenke, Kunsthandwerk und Leckereien.

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Beim Weihnachtsmarkt auf dem Stockseehof gibt es auch in diesem Jahr wieder ein großes Angebot und stimmungsvolles Ambiente.

Quelle: Detlef Dreessen

Stocksee. Trotz nicht gerade weihnachtlicher Temperaturen besuchten am ersten Öffnungstag 5000 Menschen die Veranstaltung.

 „Wir waren vor drei Jahren zum ersten Mal hier und kommen jetzt alle Jahre wieder“, berichteten Sigrid und Peter Wetzel aus Upahl in Mecklenburg-Vorpommern. Schon um 11 Uhr standen die ersten beiden Reisebusse auf dem Parkplatz. Da aber Ende November offenbar noch nicht jedem nach Weihnachtsrummel zumute ist, drohte keine Überfüllung zwischen Seifen und Dürften, Antikem und Countrymode.

 So blieb Zeit zum Klönen mit den Marktleuten wie den Finninnen Kaija Abraham und Riikka Geick, die selbst gefertigtes Kunsthandwerk aus Holz anboten. Die Neumünsteranerinnen basteln seit einigen Jahren Pyramiden und andere Weihnachtsdeko aus Holz und „original mittelfinnischer Birkenrinde“. Auch Ulrike Schaffer, die ihren Bad Segeberger „Kalkberg-Kaffee“ und andere Produkte verkaufte, war mit dem Umsatz hochzufrieden.

 Gute Laune versprühten auch die Mitarbeiter des Stockseehofes. „Sonst machen wir Gärtnerarbeiten und pflegen den Park“, berichtete Gesa Stamman-Petersen, die vor der Backstube frisch duftende Brotlaibe unters Volk brachte: „Weihnachtsbrot mit Koriander und anderen Weihnachtsaromen“, schwärmten Isabell Gerull und Annegret Scheuermann aus Kiel. Am nächsten Wochenende wollen sie wiederkommen. „Es ist so schön weihnachtlich hier und nicht zu kommerziell.“

 Ruhig ging es auch beim Tannenbaumverkäufer Thorsten Hinrichs zu. Die Preise seien mit 22 Euro pro Meter stabil geblieben, berichtete er. Im Angebot habe er aber nur noch Nordmanntannen. „Kaum jemand kauft noch Blau- oder Rotfichten“, sagte Hinrichs. Die seien außer Mode, „außer vielleicht bei Katzenbesitzern, weil Katzen die spitzen Nadeln nicht mögen.“

 An den Wochenenden können Kinder in der Weihnachtsscheune kleine Geschenke basteln und werden dabei betreut, während die Eltern in Ruhe über den Weihnachtsmarkt bummeln.

 Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt auf dem Stockseehof noch bis Sonntag, 11. Dezember, täglich von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet von Montag bis Freitag 2 Euro, sonnabends und sonntags 5 Euro. www.stockseehof.de

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