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Ein Grabstein für Teresa

Sülfeld-Borstel Ein Grabstein für Teresa

Viele Menschen waren erschüttert, als Mitte Oktober ein totes Baby an einer Bushaltestelle in Borstel gefunden wurde. Ungeklärt sind immer noch die Umstände. Und auch die Mutter konnte von der Polizei bisher nicht ermittelt werden. Doch nun gibt es einen Grabstein für das Kind, das nur in diesem Jahr kurz lebte.

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Das Grab des toten Babys Teresa hat jetzt auch einen Grabstein erhalten.

Quelle: Steffen Paar

Sülfeld. Die Anteilnahme der Bürger der Gemeinde Sülfeld, zu der auch der Ortsteil Borstel gehört, war riesengroß. Um das verstorbene Mädchen nicht einfach namenlos zu lassen, wurde es Teresa genannt und eine Trauerfeier für sie abgehalten. Unvergessen ist noch immer das Bild des kleinen Sargs in der Kirche bei den vielen Teilnehmern des Trauergottesdienstes und der Beisetzung auf dem örtlichen Friedhof. „Mitmenschlichkeit hat viele Gesichter“, sagt Pastor Steffen Paar und bedankte sich bei den vielen Menschen für das Engagement rund um die Trauerfeier. „Es war uns ein Herzensanliegen, Teresa in Würde zu bestatten und ein Zeichen zu setzen, dass sie für uns nicht vergessen ist“, erklärt Ulrich Bärwald vom Kirchengemeinderat.

Sabine Studt und Jennifer Witt aus Oering, die ein Spendenkonto eingerichtet hatten, waren sehr erstaunt über die vielen Eingänge. „Dieses Geld hat Teresa zwar zu Lebzeiten nichts mehr genützt, soll aber nun in ihrem Sinne verwendet werden“, betonte Sabine Studt. So hat das Grab des toten Babys jetzt einen Grabstein erhalten und wurde schön gestaltet. Friedhofswart Arne Finnern hat es mit Pflanzen und Zweigen in Form eines Schmetterlings angelegt. Er erzählt, dass immer wieder Menschen den Weg hierher fänden, um einfach kurz inne zu halten, oder um auch Blumen oder eine Kerze abzustellen.

Die Firma Kolbe aus Norderstedt kam der Kirchengemeinde preislich beim Grabstein sehr entgegen. Kolbe-Mitarbeiter Bernhard Baasch hat einen Schmetterling eingraviert. „Ein Schmetterling ist für mich ein schönes Bild für das, was wir als Christen hoffen. Dass der Tod Verwandlung bedeutet und Teresa nun bei Gott das Leben findet, das ihr hier bei uns verwehrt wurde“, sagte Pastor Paar.tö

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