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Vorfreude auf den Dorfabend

Groß Niendorf Vorfreude auf den Dorfabend

Der traditionelle Dorfabend wirft seine Schatten voraus. Die sechsköpfige Theatergruppe unter Leitung von Friedrich Hamburg probt seit einigen Wochen fleißig den plattdeutschen Schwank „Mien Fro, mien Hobby und Ik“ der Autoren Betti und Karl-Heinz Lind. Gespielt wird am 1., 2. und 3. April.

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Dörte Bruhn (vorn, von links), Manuel Hamdorf, „Toschnackerin“ Hildegard Hildebrandt, Andrea Spiwek-Viebke sowie Heidelind Meins (stehend) und Friedrich Hamburg proben dick eingepackt, denn an den Übungsabenden der Groß Niendorfer Theatergruppe ist der Saal nicht beheizt.

Quelle: Harald Becker

Groß Niendorf. Seit 1987 wird der Dorfabend im Saal von Rickerts Gasthof gefeiert, mittlerweile wird das Programm an drei Tagen gezeigt. Im vergangenen Jahr fiel die Theateraufführung wegen Krankheit und berufsbedingter Verhinderung aus. Christel Fahrenkrog, die den Dorfabend als Kulturausschuss-Vorsitzende federführend organisiert, hatte aber Ersatz gefunden, sodass die Traditionsveranstaltung 2015 nicht ganz ins Wasser fallen musste.

 Musikalische Einlagen wird es in diesem Jahr allerdings nicht geben. „Diesmal gibt es am 1. und 2. April jeweils ab 20 Uhr und am 3. April ab 15 Uhr Theater pur“, erklärte Friedrich Hamburg. Lediglich am ersten Abend gibt es noch einen weiteren Programmpunkt: Bürgermeister Claus Fahrenkrog wird verdiente Einwohner ehren.

 „Wir haben uns das Stück im Januar ausgesucht und üben seitdem fleißig. Bis zur Premiere werden es wohl 25 Übungseinheiten sein“, sagte Hamburg. Wie jedes Jahr üben die Darsteller dick vermummt, denn während der Probeabende wird der Saal nicht beheizt. „Wir standen sogar schon bei Minusgraden auf der Bühne und übten unsere Texte ein. Doch wir haben immer Spaß dabei“, berichtete Hauptdarsteller Manuel Hamdorf, der den „Anton Kopp“ spielt. „Wir hoffen natürlich auf drei ausverkaufte Vorstellungen mit jeweils knapp 100 Besuchern. Der Vorverkauf läuft schon sehr gut. Es gibt nur noch Restkarten“, sagte Friedrich Hamburg, der den Kommissar Brahms darstellt.

 Zum Inhalt: Anton Kopp wird in ein paar Jahren Rentner und er freut sich schon riesig darauf. Endlich kann er dann sein Leben in vollen Zügen genießen. Morgens lange ausschlafen, den ganzen Tag faulenzen, ausgiebig schlemmen und ein bis zwei Bier trinken. Damit das Rentnerleben nicht so plötzlich über ihn hereinbricht, beschließt Anton, einige Vorzüge jetzt schon in Anspruch zu nehmen. Doch da hat er die Rechnung ohne seine Frau Helga (gespielt von Andrea Spiwek-Viebke) gemacht. Die kommt nämlich zeitgleich in die Wechseljahre und hat ganz andere Vorstellungen von Antons Rentnerleben.

 Als auch noch ein Verbrechen passiert, ist Antons Welt komplett aus den Fugen. Kommissar Brahms und sein Assistent Harry Hirsch (Stefan Kröger) greifen ein, Antons Tochter Sophie (Dörte Bruhn) und Helgas Freundin Bertha (Heidelind Meins) suchen ihre große Liebe.

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