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Theaterprogramm im November

Wahlstedt Theaterprogramm im November

Ein Theaterstück nach einem Roman-Bestseller, Chansons, A-cappella-Gesang und eine Hommage als Schauspiel: Wer im November noch Zeit für den Besuch von schönen und hochklassigen Aufführungen hat, hat die Qual der Wahl im Kleinen Theater am Markt. Es sind noch Karten erhältlich.

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Annika Martens spielt Smilla Jaspersen in dem Theaterstück „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Peter Høeg.

Quelle: Baraniak

Wahlstedt. Donnerstag, 3. November:

 

 

 „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ entstand sowohl als Kino- als auch als Theaterfassung nach dem Erfolgsroman von Peter Høeg. In Wahlstedt sind die Hamburger Kammerspiele zu Gast mit der Bühnenfassung von Kerstin Krefft und Andreas Harwarth, die Hauptrolle der Smilla Jaspersen spielt Annika Martens. Bei ihren Recherchen stößt die arbeitslose Wissenschaftlerin Smilla in Kopenhagen auf merkwürdige Ungereimtheiten nach einem tragischen Todesfall: Der kleine Jesaja ist von einem schneebedeckten Hausdach gefallen. Jesajas Vater war einige Jahre zuvor bei einer Grönland-Expedition ums Leben gekommen. Smilla sucht nach einem Zusammenhang zwischen den Todesfällen und entdeckt ein groß angelegtes Verbrechen (Eintritt: 25 bis 28 Euro).

 

 Sonnabend, 5. November

 

 Chansonnier Tim Fischer gehört längst zu den Stammgästen im Theater und begeisterte mit vielen Programmen, unter anderem mit Songs des berühmten Komponisten, Sängers, Dichters und Satirikers Georg Kreisler (1922-2011). „Tim Fischer besticht hochmusikalische Zeitungskritiker, die Geld brauchen und dann tränenüberströmt ein paar freundliche Worte über ihn schreiben, bevor sie beichten gehen“, äußerte Kreisler einst in seiner unvergleichlichen Art über Fischer, dem er die Interpretation seiner Lieder anvertraut hatte. „Absolut“ heißt Fischers neues Programm mit Rainer Bielfeldt am Flügel, in dem er seine Lieder abermals wie Theaterstücke inszeniert (23 bis 29 Euro).

 

 Sonntag, 6. November

 

 Auch die A-cappella-Band Viva Voce kehrt zurück ins Kleine Theater, wo sie schon früher für Begeisterung sorgte. Zur Gruppe gehören Heiko Benjes, Bastian Hupfer, David Lugert, Mateusz Phouthavong und Jörg Schwartzmanns. Allein mit ihren Stimmen präsentieren sie ihr Programm „Ego“. Originell, witzig, selbstironisch, charmant und hochmusikalisch inszeniert das Ensemble in poppigem Stil eigene Titel und kunstvoll arrangierte Cover-Songs (25 bis 31 Euro).

 

 Freitag, 18. November

 

 „Abraham“ heißt das Schauspiel, mit dem abermals die Hamburger Kammerspiele auftreten. In der tragisch-komischen Hommage an den ungarisch-deutschen Komponisten Paul Abraham (1892-1960) mit Musik von Dirk Heidicke, die in Kooperation mit den Kammerspielen Magdeburg entstand, spielen Susanne Bard und Jörg Schüttauf. Berlin, Wien, Paris, Casablanca, Havanna und New York gehörten zu den Lebensstationen des jüdischstämmigen Tonsetzers, der zu Beginn der 1930er- Jahre mit seinen Operetten für Furore sorgte. Von den Nazis verjagt, flüchtete er schließlich in die USA und wurde dort schwer krank. Nach Kriegsende kehrte er nach Deutschland zurück, musste allerdings sein Leben sang- und klanglos in einer psychiatrischen Klinik verbringen, und seine Werke wurden an reiche Deutsche verscherbelt. Am Klavier spielt Jens-Uwe Günther (25 bis 28 Euro).

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Ein Artikel von
Andrea Hartmann
Segeberger Zeitung

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