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Bürgermeister tritt aus CDU aus

Todesfelde Bürgermeister tritt aus CDU aus

Die Überraschung kam zum Schluss der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter im Gasthof Zur Eiche: Bürgermeister Mathias Warn bestätigte auf Nachfrage eines Einwohnners, dass er aus der CDU ausgetreten sei. Das habe nichts mit der Kommunalpolitik in Todesfelde zu tun. Er bleibe Mitglied der CDU-Fraktion.

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Trotz Parteiaustritt hat Todesfeldes Bürgermeister Mathias Warn weiterhin das Vertrauen der CDU-Fraktion.

Quelle: hdb

Todesfelde. Einwohner Thomas Stürwohld ließ die übrigen Themen zur Randerscheinung werden und fragte: „Stimmt es, dass Bürgermeister Mathias Warn aus der CDU ausgetreten ist?“ Mathias Warn bestätigte das: „Mein Parteiaustritt hat nichts mit der Kommunalpolitik in Todesfelde zu tun. Ich bleibe Mitglied der CDU-Fraktion.“ Fraktionssprecher Carsten Wittern ergänzte: „Wir arbeiten gut zusammen und haben weiterhin Vertrauen zu Mathias Warn, der Mitglied unserer Fraktion bleiben kann.“

 Gegenüber der SZ sagte Warn, der wohl ein Signal in Richtung Kreis-CDU setzten wollte: „Insbesondere der Kreisvorsitzende Gero Storjohann und auch Geschäftsführer Uwe Voss haben sich bei der Kandidatenkür zur Bundestagswahl undemokratisch verhalten. Der Fahrenkruger Sebastian Fuß, der dann Storjohann unterlag, wurde im Vorfeld der Wahl niedergemacht. Er hat keine faire Chance gehabt. So etwas geht nicht.“ Außerdem seien Busladungen voller Storjohann-Sympathisanten zur CDU-Veranstaltung gefahren worden. „Schon bei der Kür des Landtagskandidaten Ole Plambeck sind unschöne Dinge seitens der Kreis-CDU passiert. Da habe ich für mich die Konsequenzen gezogen und bin aus der CDU ausgetreten“, sagte der 40-jährige Warn, der im Oktober 2012 der CDU beigetreten war.

 „Das stimmt nicht. Es wurden keine Busfahrten von mir organisiert“, erwiderte Storjohann auf Nachfrage, der für den Parteiaustritt kein Verständnis hat. Und Voss stellte klar: „Wir haben Herrn Warn Gespräche angeboten. Darauf ist er nicht eingegangen. Mehr können wir nicht machen.“

 Im Blick auf die Kommunalwahl im Frühjahr 2018 betonte Mathias Warn: „Ich bin gerne Bürgermeister und habe Spaß an der Kommunalpolitik. Stand heute würde ich wieder kandidieren.“ In welcher Form, ob als Einzelkandidat, für eine Wählergemeinschaft oder als Parteiloser auf der CDU-Liste, ließ er offen. Einer anderen Partei wolle er nicht beitreten.

 Zu Beschlüssen kam es bei der Sitzung der Gemeindevertreter auch. 45 Euro pro Monat erhält nach einstimmigem Beschluss der Bürgermeister zukünftig pauschal für seine Kosten, die er für ein Dienstzimmer und für Telefonate von zu Hause aus hat. Ebenso einmütig wurden die Änderung des Flächennutzungsplanes und der entsprechende Entwurfsauslegungsbeschluss genehmigt. „Der Flächennutzungsplan ist Grundlage für einen neuen Bebauungsplan“, erläuterte Mathias Warn. Der neue, noch zu beschließende B-Plan sieht, ausgehend von der Dorfstraße in Richtung Voßhöhlen, die Ausweisung von 18 Baugrundstücken vor.hdb

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