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Olympiade der guten Laune

Todesfelde Olympiade der guten Laune

In Todesfelde wurde zum 47. Mal das Dorffest gefeiert. Organisiert vom Ausschuss für Kultur, Soziales und Vereine stand der Abend unter dem Motto „Olympiade, wir sind Feuer und Flamme in Todesfelde“. Der Saal des Gasthofes „Zur Eiche“ war gut gefüllt. Rund 150 Besucher verfolgten das dreistündige Spektakel.

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Slapstick im Boxring mit den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr: Boxer „Pumuckel“ (rechts) versteckt sich hinter RingrichterAndreas Johl, um den gefährlichen Attacken seines Gegners „Dr. Steel Öttinger“ zu entkommen.

Quelle: Harald Becker

Todesfelde. Neun Darbietungen von und mit Todesfelder Bürgern - der Auftritt des Frauen- und Männerchores Todesfelde musste krankheitsbedingt ausfallen - wurden geboten. Nach dem Einmarsch der Nationen und dem Entfachen der olympischen Flamme durch Fackelträger Thomas Stürwohld (Vorsitzender des Kulturausschusses) führten die phantasievoll verkleideten Doris Schümann und Holger Böhm gewohnt souverän durch das Programm. Selbermachen war angesagt und das fing schon bei den Jüngsten an. Mit einem selbst getexteten, fröhlichen Olympia- Lied über Radfahren, Fechten und Fußball erfreuten die Kinder des Kindergartens Sonnenblume unter Leitung von Susan Nüsken das Publikum. Ihnen folgten die Country-Linedancer, die Tanzformationen wie den Square Dance als olympische Sportarten für 2016 entdeckten. Das Bühnenbild mit Zuckerhut und Jesus-Statue, ganz wie in Rio de Janeiro, war Kulisse für den Auftritt von Mathias Warn, der mit seiner Büttenrede quasi als Kalauer-Olympiasieger die Lacher auf seiner Seite hatte.

 Kleinholz gab es beim Bobrennen mit Holger Böhm, Klaus-Peter Waldheuer (Bürgermeister von Fredesdorf), Hartmut Faber (Bürgermeister von Bark) und Mathias Warn, die eine Partybank bei ihrer vermeintlichen Abfahrt unter dem Gejohle des Publikums zerlegten. Dem Vernehmen nach soll die Feuerwehr die Bank vorher angesägt haben. Die Bruchfahrt ging glimpflich ab.

 Das „Jahrhundert-Bauwerk“, die 133 Zuschauer fassende Tribüne „im Stadion vom SV Todesfelde“ (so SVT-Vorsitzender Holger Böhm) wurde ebenso als Sketch-Thema verarbeitet. Der Bau begann demnach mit einer Zeichnung auf einem Bierdeckel von Olaf Warn, der in Todesfelde eine Zimmerei betreibt und den Bau federführend begleitete. Jedenfalls war er nach drei Monaten abgeschlossen.

 Höhepunkt war ein Quiz zum Thema Olympia. Nach jeder richtigen Antwort der beiden Teams konnte der Antwortgeber sich einen Buchstaben aussuchen, was schließlich zu einem Lösungssatz führte: „Danke Gabi für siebzehn Jahre Treue dem SVT“. Er galt Gabriella Nemeth galt. Die Handball-Trainerin beendet mit Abschluss dieser Saison ihre Karriere. Nemeth hat bei den Damen und Mädchen Maßstäbe gesetzt. Sie formte Auswahlspielerinnen, die es bis zur Berufung ins deutsche Nationalteam schafften.

 Im vergangenen Jahr war das legendäre Dorffest, das seit 1968 fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Gemeinde ist, erstmals abgesagt worden. „Wir hatten einfach kein Organisationsteam zusammen bekommen“, erklärte Bürgermeister Mathias Warn. „Jetzt haben wir wieder einige motivierte Mitbürger für die Ausrichtung gewinnen können. Wir werden das Dorffest alle zwei Jahre veranstalten.“

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