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Neue 350 Seiten Dorfgeschichte

Todesfelde Neue 350 Seiten Dorfgeschichte

Die vor fünf Jahren erschienene Chronik von Todesfelde ist mit 500 Exemplaren vergriffen. Da war es dringend an der Zeit, einen zweiten Band über die Dorfgeschichte herauszubringen. Jetzt wurde das Werk feierlich im Gasthof „Zur Eiche“ der Öffentlichkeit vorgestellt.

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350 Seiten und viele Abbildungen umfasst der zweite Band der Chronik von Todesfelde.

Quelle: Harald Becker

Todesfelde. Über 100 Einwohner sparten nicht mit Beifall für die 31 Autoren, die sich die mühevolle Arbeit gemacht hatten, Wissenswertes über die Gemeinde auf 350 Seiten zu Papier zu bringen.

 Holger Böhm, Vorsitzender des SV Todesfelde und selbst als Co-Autor am geschichtsträchtigen Druckwerk beteiligt, moderierte die Talkrunde, in der über die Arbeit der Chronik-Arbeitsgruppe, die schon den Inhalt des ersten Buchs zusammengetragen hatte, berichtet wurde. Anlass für den zweiten Band waren archäologische Ausgrabungen, die eine rote Urne aus dem Jahr 500 vor Christi Geburt zu Tage förderten. „Bei den Grabungen sind auch über 4000 Jahre alte Haus-Grundrisse entdeckt worden“, sagte Archäologe Dr. Ingo Lütjens. „Im Zuge unserer Recherchen konnten wir auch die erste urkundliche Erwähnung von Todesfelde auf das Jahr 1342 unter dem Namen Tuvsfelde zurückführen“, merkte Gerd Gröhn an.

 Aber auch die jüngere Vergangenheit, insbesondere die Zeit vor und nach 1945, fand Erwähnung. Viele Flüchtlinge wurden damals im Ort sesshaft. Günter Timm, früherer Amtsvorsteher von Rickling, der seine Meiereilehre in Todesfelde von 1948 bis 1952 absolviert hatte, gab seine Eindrücke auf Platt wieder und berichtete auch von der Einführung der D-Mark. Klaus-Peter Waldheuer, Bürgermeister von Fredesdorf, hatte sich ebenfalls als Chronist beteiligt und würdigte die sportlichen Leistungen des SV Todesfelde. „Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass früher namhafte Fußballer aus Fredesdorf für den SVT, der eine gewachsene Gemeinschaft beider Gemeinde darstellt, gekickt haben.“

 Mitautor Kai Krogmann, der den Todesfeldern auch als freier Mitarbeiter der Segeberger Zeitung bekannt ist, fasste zusammen: „Dies ist ein Werk für die Ewigkeit und es wird Bleibendes hinterlassen.“ Krogmann hatte in seinen Beiträgen den Fokus auf die Kirchengeschichte gelegt. Sabine Grandt, die als stellvertretende Bürgermeisterin die federführenden Chronik-Initiatoren Gröhn und Krogmann mit Blumensträußen und Wappen der Gemeinde ehrte, meinte: „Dieser zweite Chronik-Band zeigt den gewachsenen Zusammenhalt unserer Dorfgemeinschaft.“ Zu bekommen ist der zweite Band der Chronik für 38 Euro in der Todesfelder Filiale der Kaltenkirchener Bank eG.

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