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54 verdiente Bürger

Trappenkamp 54 verdiente Bürger

Bei Neujahrsempfängen werden vielerorts engagierte Bürger ausgezeichnet. In Trappenkamp ehrte Bürgermeister Harald Krille gleich die ganze Feuerwehr. Somit hat Trappenkamp seit dem Wochenende 54 neue „verdiente Bürger“.

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Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille (vorne rechts) ernannte während des Neujahrsempfangs alle Aktiven der Feuerwehr zu verdienten Bürgern. Feuerwehr-Mitbegründer Dietrich Zager (vorne von links) hielt die Laudatio, Wehrführer Marco Dorwo und Stellvertreter Dirk Mierau nahmen die Urkunde entgegen.

Quelle: Detlef Dreessen

Trappenkamp. „Wen interessiert es, dass andere Menschen am Heiligen Abend oder mitten in der Nacht aufspringen, weil es irgendwo brennt“, fragte Trappenkamps Feuerwehr-Mitbegründer Dietrich Zager am Sonnabend beim Empfang der Gemeinde im Bürgerhaus provokativ in die Runde. Die Anwesenden, 150 Männer und Frauen aus Vereinen und Verbänden, Wirtschaft und Kommunalpolitik interessierte das sehr wohl, und so standen sie alle auf, als Bürgermeister Harald Krille die Ehrenurkunden für „Verdiente Bürger der Gemeinde“ an die Wehr überreichte.

 In diesem Jahr habe sich die Gemeindevertretung entschieden, alle Feuerwehrleute auf diese Weise zu ehren, berichtete Krille. Stellvertretend für ihre Kameraden nahmen Wehrführer Marco Dorwo und sein Stellvertreter Dirk Mierau die Urkunde im Empfang, nachdem Zager die Laudatio gehalten hatte.

 Das Engagement auch all der anderen Ehrenamtlichen lobte Krille in seiner Ansprache. Deren Tun habe zusammen mit den Investitionen in die Infrastruktur in den vergangenen Jahren die Lebensqualität in der Gemeinde verbessert und die Abwärtsentwicklung Trappenkamps umgekehrt. Vor zehn Jahren sei es mit der Einwohnerzahl noch bergab gegangen. Nun sei die Gemeinde wieder stark im Wachsen. „Die Zugezogenen kommen zum Teil aus Norderstedt, Elmshorn und Kaltenkirchen“, berichtete Krille. „Trappenkamp scheint einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wir haben alles richtig gemacht.“ Ein weiteres Baugebiet mit 40 Grundstücken solle daher 2017 erschlossen werden.

 In diesem Jahr wird ein Familienzentrum an der Kita Pusteblume eingeweiht. Die Gemeinde hofft, auch das Sportzentrum komplett sanieren zu können. Das Jugendzentrum soll möglichst neue Räume samt Kulturzentrum erhalten, und auch für die Feuerwehr wird nach einer neuen Bleibe gesucht. Diese Investitionen seien nur möglich dank Zuschüssen vom Land, sagte Krille.

 Ein Schwerpunkt soll im Bereich Kunst und Kultur gelegt werden. Das hörte auch das „Ensemble Stillos?!“ der Kreismusikschule Segeberg gern, das den musikalischen Part gestaltete.

 Beim Thema „Willkommenskultur“ seien viele Einwohner engagiert, lobte Krille. Dadurch hätten sich Flüchtlinge gut einleben können. Einer von ihnen, der bisher als Bindeglied zwischen Verwaltung und Asylsuchenden fungierte, der Syrer Ward Alhabash, habe inzwischen so gut Deutsch gelernt, dass er ein Studium beginnen werde. Die Gemeinde suche nun einen oder zwei Nachfolger im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten.

 Auf die Mitwirkung der Ehrenamtlichen setzt Krille auch, wenn Trappenkamp in diesem Jahr das 60-jährige Bestehen als eigenständige Gemeinde feiert. Viele Veranstaltungen sollen darauf hinweisen.

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