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Helfer werben um Verstärkung

Trappenkamp Helfer werben um Verstärkung

Verletzte retten, Erste Hilfe anwenden, der Hausnotruf für Ältere – auf dem Marktplatz vor dem Trappenkamper Bürgerhaus präsentierten sich mehrere Gruppen und Angebote aus dem Segeberger DRK-Kreisverband. Deutlich wurde, dass das Deutsche Rote Kreuz noch so manche Verstärkung gut gebrauchen könnte.

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Marie Nowak (12, vorne) und Laura Stelling (14) zeigen Emanuelle, Phil und Even (von vorne) mit Hilfe zweier Teddys, wie man richtig Verbände anlegt.

Quelle: Patricia König

Trappenkamp. Erleben, wie die Helfer der Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes einen Verletzten aus einem Auto retten und einen anderen mit der Hundestaffel finden, alte Versorgungs- und Rettungsgerätschaften und neue Hilfstechnik anschauen, erste Hilfe an zwei Riesenteddys üben – das Angebot des DRK war vielfältig am Sonnabend auf dem Trappenkamper Marktplatz vor dem Bürgerhaus. Die neugierigen Besuchern schauten vor allem bei der Großübung mit der Trappenkamper Feuerwehr staunend zu.

 Zunächst knackten die Freiwilligen mit schwerem Gerät zur Anschauung einen Pkw, damit der darin „Verletzte“ geborgen werden konnte. Gleichzeitig demonstrierte die Hundestaffel des DRK-Kreisverbandes unter der Leitung von Staffelleiter Stephan Balk, wie ein ausgebildeter Rettungshund zusammen mit seinem Hundeführer auf die Suche nach einem Verletzten geht und ihn natürlich auch findet. „Im letzten Jahr haben wir 38 Einsätze gehabt“, erklärte Balk. Neben vermissten Senioren, die manchmal aus ihren Heimen stiften gehen, seien darunter auch oft Opfer von Verkehrsunfällen, die unter Schock stehend durch die Gegend irren.

 Hundestaffelleiter Balk freut sich immer über neue Herrchen und Frauchen mit Vierbeinern bis drei Jahren. Die Ausbildung zum Rettungshund dauere zwei bis drei Jahre, deswegen sollte der Retter auf vier Pfoten noch nicht so alt sein. In der Segeberger Hundestaffel versehen zur Zeit 17 Hundeführer und 21 Rettungshunde ihren ehrenamtlichen Dienst.

 Beim Jugendrotkreuz Bad Bramstedt konnten sich große und kleine Besucher schminken lassen – auch als Unfallopfer – und zwei riesige Plüschteddys warteten darauf, verarztet zu werden. Unter der Anleitung von Marie Nowak (12) und Laura Stelling (14) leisteten vor allem die Kinder an den Stofftieren „erste Hilfe“. Sie verbanden Arme, Beine, Bauch und Gesicht der süßen Teddys, legten Kompressen auf und versorgten „kleine Wunden“ mit Pflastern. „Wir würden uns sehr über interessierte Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren freuen“, erklärt der Leiter der Jugendgruppe Thomas Kunz. Zur Zeit seien 16 Kinder und Jugendliche in der Bad Bramstedter Gruppe aktiv. „Aber uns fehlt der Nachwuchs.“

 Während im Bürgerhaus alte Rettungsutensilien und Geräte ausgestellt waren, erklärten draußen Nicole Borchert und Sonja Schulze vom Bereich Segeberg Ost und Plön die neueste Technik des DRK für die „Hilfe zu Hause“. An ihrem Stand konnten sich die Besucher an einer Auswahl von Hausnotrufsystemen darüber informieren, wie Leute in Not im Fall der Fälle von zu Hauses aus mit einem ganz einfachen Knopfdruck über Funk den Alarm in der DRK-Notrufstelle auslösen können.

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