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Postkarten erzählen Geschichten

Trappenkamp Postkarten erzählen Geschichten

Ansichtskarten verschicken Urlauber gern von bezaubernden Stränden oder imposanten Bauwerken. Dass auch Bewohner und Besucher der Gemeinde Trappenkamp einst stolz Fotopostkarten versandten, zeigt eine Sonderausstellung, die zurzeit im Museumsbunker vorbereitet wird.

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Eine Ansichtskarte von Trappenkamp mit Erlebniswald und Kirche.

Quelle: Detlef Dreessen

Trappenkamp. „Gruß aus Trappenkamp“ heißt es auf einer der farbigen Karten. Zu sehen sind neben einem der typischen Trappenkamper Wohnblocks am Sudetenplatz die evangelische Kirche und Spielgeräte im Erlebniswald. Verlage und ein Fotograf namens Nass produzierten die beliebten Karten, die den zum Teil in ganz Deutschland verstreuten Verwandten und Freunden zeigten, wo man abgeblieben war.

 Fast 100 Karten hat Dirk Hannich-Daniels gesammelt. Die ältesten Exemplare stammen von 1950 und sind noch schwarz-weiß gedruckt. Eine Karte, die am 17. September 1956 abgestempelt wurde, zeigt das Beste, was die Siedlung damals zu bieten hatte: das Gebäude der ehemaligen Kommandantur des Marine-Sperrwaffenarsenals. „Wir haben viel zu tun“, berichtete eine „Marie“ einer befreundeten Familie, die in „Post Ezzingen, Französische Zone“ lebte. Frankiert ist die Karte mit einer 10-Pfennig-Marke und einer mit dem Aufdruck „Notopfer Berlin“.

 Gefunden hat Hannich die Karten bei Ebay und auf spezialisierten Sammlerportalen im Internet. „Bei Karten, die nicht abgeschickt wurden, war die Zuordnung zu einem bestimmten Jahr schwer“, berichtet Dirk Hannich. „Da mussten wir dann gucken, welche Gebäude standen, etwa die Hochhäuser oder die Kläranlage.“ Inzwischen ist das gelungen. Die Ausstellung wird dadurch zum Gang durch Trappenkamps Geschichte.

 Die Liebe zur Postkarte liegt übrigens schon in der Familiengeschichte Hannichs begründet. „Mein Großvater Oskar Maschke hatte ab 1948 die erste Poststelle.“

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