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Überraschend großes Interesse

Messe in Kaltenkirchen Überraschend großes Interesse

Mit so einem gewaltigen Interesse hatten die Veranstalter nicht gerechnet: Über 800 Besucher, überwiegend Schüler, strömten zur ersten vom Kaltenkirchener Ring organisierten Ausbildungsmesse „Starter“ in die Gemeinschaftsschule am Marschweg. 24 Aussteller informierten über Lehrberufe.

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Informationen aus erster Hand bekam Hanna Siggelkow (14). Die Immobilienmaklerin Julia Podzins (rechts) erzählte der Kaltenkirchener Schülerin aus der Praxis einer Kauffrau für Versicherungen und Finanzen.

Quelle: Alexander Christ

Kaltenkirchen. Mitarbeiter aus 24 Unternehmen, Behörden und Institutionen aus der Region informierten an ihren Ständen über mehr als 40 Lehrberufe. Zudem gab es Wissenswertes über Studienmöglichkeiten und Karrierechancen bei Bundeswehr und Polizei.

 Für den Ausbildungsberuf zur Bankkauffrau interessierte sich die Kaltenkirchenerin Dalina Colhoun. Am Stand der Sparkasse Südholstein erklärte Azubi René Beretta der jungen Frau unter anderem, dass für diesen Ausbildungsberuf ein guter Realschulabschluss, die Freude am Umgang mit Menschen sowie gute Deutschkenntnisse und Zahlenverständnis Voraussetzungen sind. „Das war ein interessantes Gespräch. Ob ich jedoch eine Ausbildung zur Bankkauffrau mache, weiß ich momentan noch nicht. Vielleicht gehe ich auch weiter zur Schule“, sagte die 15-Jährige.

 Beeindruckt von der Vielfalt an Karrierechancen bei der Bundeswehr war der 15-jährige Sascha Mücke. „Ich hätte nie gedacht, dass die Bundeswehr so viele Ausbildungsberufe anbietet“, sagte er. Stabsfeldwebel Denis Labuhn vom Bad Segeberger Karriereberatungsbüro der Bundeswehr gab dem jungen Kaltenkirchener trotzdem den Rat, vor einem möglichen Eintritt in den Militär- oder zivilen Dienst in der Bundeswehr eine Berufsausbildung zu absolvieren. „Die Zahl der Ausbildungsplätze bei der Bundeswehr sind begrenzt. Bewerber, die bereits eine Ausbildung – bevorzugt in einem technischen Beruf – absolviert haben, sind besonders gefragt“, sagte Labuhn.

 Dass der Lehrberuf eines Kfz-Mechatronikers auch für einen angehenden Abiturienten interessant sein kann, bestätigte der 18-jährige Jonas Ahrens. „Eine handwerkliche Ausbildung als Grundlage für ein späteres Studium kann nicht verkehrt sein. Ich interessiere mich für Technik und Autos. Eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker könnte ich mir gut vorstellen“, verriet der Kisdorfer. Von Kay Fischer, Inhaber des Kaltenkirchener Opel-Autohauses Fischer, erfuhr er, welche Aufgaben und Herausforderungen auf ihn zukommen könnten.

 Und am Stand des Kaltenkirchener Unternehmens Feinkost Popp erfuhr die 16-jährige Lentföhrdenerin Nadine Scheel von Christina Freitag, Auszubildende zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, welche Tätigkeiten sie in diesem Beruf erwarten. „Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich. Besonders faszinierend ist es, den Weg von Lebensmitteln von der Anlieferung bis hin zum Abfüllen in Dosen zu begleiten“, sagte Christina Freitag.

 Ein rundum positives Fazit zog am Ende der „Starter“-Premiere Patrica Göttsch, Mitarbeiterin in der Wirtschaftsförderungsabteilung des Kaltenkirchener Rathauses und Mitglied des Organisationsteams: „Die Messe war ein voller Erfolg. Deswegen wird es auf jeden Fall im kommenden Jahr eine Wiederholung geben.“

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