18 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
40 Prozent werden benötigt

Glasfasernetz in Bornhöved 40 Prozent werden benötigt

Ob Bornhöveder bald mit Hochgeschwindigkeit im Internet surfen können, hängt von der Nachfrage ab. 40 Prozent der Haushalte müssen einen Anschluss ans Glasfasernetz ordern. Über Details informierten Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe (DG) während einer Einwohnerversammlung.

Voriger Artikel
Fleckensgilde tanzt im Schloss
Nächster Artikel
Wochenmarkt früher und kürzer

Andreas Dankert (von links) und Ralf Pütz von der Deutschen Glasfaser Unternehmensgruppe sind sich mit Bornhöveds Bürgermeister Dietrich Schwarz einig, dass der Anschluss der Gemeinde ans Glasfasernetz lohnt. Während der Einwohnerversammlung in der Sventana-Schule nannten die Investoren einige Details, weitere Versammlungen sollen folgen.

Quelle: Detlef Dreessen

Bornhöved.  Zunächst müssten 448 der 1119 Haushalte einem Anschluss zustimmen, erklärte DG-Geschäftsführer Ralf Pütz den 60 Zuhörern in der Mensa der Sventana-Schule. Dann werden Glasfaserleitungen 40 Zentimeter tief in den Bürgersteigen verlegt, von denen die Leitung in 60 Zentimeter Tiefe ins Haus abzweigt. Alle weitere Verkabelung innerhalb des Gebäudes sei dann Sache der Eigentümer.

 Angeboten wird von der DG als Übertragungsgeschwindigkeit 100 Mbit/s beim Senden und Empfangen. Wer will, kann auf 200 Mbit/s erweitern. Der Anschluss koste in den ersten zwei Jahren pro Monat 34,95 Euro, danach 46,95 Euro, so Pütz. Eine zweite Leitung, weitere Rufnummern und Flatrates werden gegen Zuzahlung angeboten, ebenso Fernsehen per Glasfaser.

 Wer einen laufenden Vertrag mit einem anderen Provider hat, werde maximal 12 Monate lang von den Grundgebühren der Deutschen Glasfaser befreit. In dieser Zeit könne er aber schon die 100-Mbit/s-Leitung nutzen.

 Wie in anderen Gemeinden werden die Leitungen ins Haus nur in der Werbungsphase kostenlos verlegt. Nachzügler müssen rund 1000 Euro extra bezahlen – im Falle von weit von der Straße entfernten Grundstücken noch deutlich mehr.

 Im Blick sei fast das gesamte Gemeindegebiet, sagte Pütz – mit einer Ausnahme. Fischer Jürgen Christophersens Haus am Bornhöveder See sei zu abgelegen. Das Wasserwerk der Gemeinde befindet sich zwar auch etwas außerhalb. Bürgermeister Dietrich Schwarz verhandelte aber noch am selben Abend mit Pütz. „Das kriegen wir wohl hin“, sagte Schwarz danach zuversichtlich.

 Die Gemeinde werde finanziell nicht belastet, versprach Pütz. Sie könne die aufgerissenen asphaltierten Bürgersteige auf Kosten der DG neu pflastern lassen, wenn sie die Entsorgung des Asphalts und den Kauf von Pflastersteinen bezahlt.

 Mit großen Ohren lauschte einer der Zuhörer dem Vortrag: Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille. Da die Deutsche Glasfaser sowieso in mehreren Gemeinden in der Region aktiv sei, habe vielleicht auch sein Ort die Chance, angeschlossen zu werden.

 Informationen:  www.deutsche-glasfaser.de und ab Anfang Juni im Servicebüro in der Kurhausstraße 27 in Bad Segeberg

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Aktuelle Nachrichten aus der Segeberger Zeitung
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

THW-Liveticker!

Alle THW-Spiele live
online verfolgen. Mit
dem THW-Liveticker

Anzeige
Mehr zum Artikel
Zweckverband Jevenstedt
Foto: Das schnelle Internet soll jetzt kommen.

Der erste Spatenstich für das schnelle Glasfaser-Internet in Mittelholstein steht bevor. Wirtschaftsminister Reinhard Meyer hat nach Angaben des Zweckverbands seine Teilnahme am 16. Juni zugesagt. Der vor fünf Jahren gegründete Zweckverband will 22.000 Haushalte zwischen Hanerau-Hademarschen, Bovenau, Rickert und Königshügel bei Hohn bis 2018 mit schnellem Internet per Glasfaser versorgen.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr