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Leezen möchte wachsen

Viele Baupläne Leezen möchte wachsen

Leezen möchte wachsen. Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter befassten sich die Kommunalpolitiker vor rund 30 Einwohnern mit der Planung. Die Gemeindevertreter haben ein Grundstück von der Kirche erworben.

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Noch ist es eine grüne Wiese. Doch im kommenden Jahr soll am Ende vom Tralauer Weg in Leezen ein Gebiet mit elf Baugrundstücken entstehen.

Quelle: Harald Becker

Leezen. Für das Gebiet östlich des Tralauer Weges und südlich der Straße Prestermüssen wird eine knapp ein Hektar große Fläche, die von der Kirchengemeinde erworben wurde, zum Baugebiet erklärt. „Dort sollen elf Baugrundstücke von 680 bis 760 Quadratmeter Größe ausgewiesen werden“, berichtete Kreisplanerin Heike Jendrny, die das neue Baugebiet ausführlich darstellte. Da das Baugebiet von drei Seiten mit Knick umrahmt sei, müsse der Knickerlass der Landesregierung beachtet werden. „Das bedeutet, dass die Bebauung nur bis fünf Meter an den Knick heranreichen darf“, betonte Jendrny. Außerdem müsse für die zwei Stichstraßen, die das Baugebiet erschließen sollen, Knickbepflanzung entfernt werden. Der Knickersatz hierfür soll im Gebiet der Leezener Au entstehen.

Der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde auf der Sitzung einstimmig genehmigt. Im Frühjahr dürfte dann mit dem Verkauf der Grundstücke begonnen werden. „Der Quadratmeterpreis wird erst nach Ermittlung der Erschließungskosten feststehen“, erklärte Bürgermeister Ulrich Schulz (WGL).

Mit großer Mehrheit wurde der Aufstellungsbeschluss für eine Abrundungssatzung für Leezen auf den Weg gebracht. In so einer Satzung wird festgeschrieben, welche Flächen zum Ortskern und damit zur Bebauung gehören. „Kleinere Flächen können somit zur Bebauung freigegeben werden. Insgesamt entstehen dadurch wohl fünf neue Bauplätze“, erläuterte Schulz, der aufgrund der großen Nachfrage gerne weitere Baugebiete ausweisen möchte. Dazu seien aber noch Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern zu führen.

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